2017-09-22

„Brachttal - Die Bahn kommt“ Macht sie die Brachttaler Bürger schwer krank?

Brachttal - Die Bahn kommt“

Macht sie die Brachttaler Bürger schwer krank?

 

Die SPD Brachttal kämpft aktiv gegen die Umsetzung der Trassen VI und VII mit Monsterbrücken und Lärmterror durch Brachttal.

 

Einen Vorgeschmack für die nahende Lärmkatastrophe in Brachttal gibt das idyllische Rheintal in dessen Verlauf die Bahn seit Jahren Tag und Nacht kommt.

 

Lärm verursacht nachgewiesen extremen Stress bei Menschen. Wissenschaftliche Studien zeigen deutlich Folgen von starken Schalleinflüssen wie Bahn-, Flug-und Autolärm auf, die eine extreme Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin verursachen. Herzinfarkte, Bluthochdruck, Schlaganfälle und Hörstürze können die Folge sein.

 

Moderne Hochgeschwindigkeits- und Güterzüge verursachen kausal extrem schnell steigende Lärmpegel, die besonders Nachts schwere Schlafstörungen auslösen können und damit die Ein-trittswahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ein vielfaches erhöhen, stellt Experte und Umweltpsychologe Rainer Guski von der Ruhr-Universität Bochum fest.

 

Noch erschreckender sind die Untersuchungen des Bremer Epidemiologen Eberhard Greiser. Er leitete aus wissenschaftlich erhobenen Datensätzen zu Lärmpegeln, Bevölkerungsstruktur und Risikofaktoren eine Prognose für mögliche Krankheitsfälle entlang der idyllischen Rheinstrecke ab. Laut seiner Expertise könnte es innerhalb von zehn Jahren ca. 75.000 zusätzliche Krankheitsfälle und nahezu 30.000 Todesfälle wegen des Lärms geben. Lärmexperte Greisers Hochrechnung muss an Hand von Langzeit-studien noch ihren traurigen Nachweis erbringen. Fest steht aber, dass die Bahnstrecke im Mittelrheintal eines der größten Lärmprobleme der Bahn in Deutschland ist.

 

Die Deutsche Bahn kündigt als Lösung eine Umrüstung auf sogenannte Flüsterbremsen an. Der Eigentümer der Bahn, der Bund, plant vertreten durch das Bundesverkehrsministerium ein Gesetz, das ab 2020 die lärmsenkende Technik für das deutsche Netz zur Pflicht macht. Hier stellt sich die Frage inwieweit die anderen privaten EU-Bahnnetznutzer sich dem unterwerfen bzw. den Weg der EU-Klage wählen. Darüber hinaus relativiert der Verkehrstechnik-Experte Professor Markus Hecht von der Technischen Universität Berlin die „enorme“ Wirkung der Bahnbremsneuerungen. Aus seiner Sicht wird der Lärmpegel mit ca. 5 Dezibel von 80 Dezibel nicht ausreichend gesenkt.

 

Die SPD-Brachttal kämpft deshalb für den Schutz Ihrer Bürger und gegen den Verlust ihres unwiederbringlichen Naturraums.

 

Sie fordert, die DB-Bestandsstrecke im Kinzigtal und deren Infrastruktur endlich an den Stand der Technik anzupassen. Vorhandene Infrastruktur zu nutzen und die neue Trasse parallel zur Bestandsstrecke zu führen.

Anlog wie der Autobahn-Lärmschutztunnel in Aschaffenburg-Hösbach muss die Alt-und Neubaustrecke voll gekapselt werden. Damit spart die Bahn zahlreiche kilometerlange Monsterbrücken und Tunnel und entlastet die Bewohner der Bestandsstrecke vom krankmachenden Lärm.

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