Gründung Jusos Wächtersbach Brachttal

Kinzig-Bracht-Jusos stellen sich neu auf

Jusos Wächtersbach-Brachttal gründen sich

Kinzig-Bracht-Jusos stellen sich neu auf

 

Auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung haben die Jusos Kinzig-Bracht am vergangenen Sonntag in Schlierbach ihre Satzung geändert und so den ersten Schritt für eine größere Umstrukturierung der Jusoarbeit im Ostkreis gemacht.

Der Vorsitzende Jan Frederik Beyer bedankte sich vor allem für die hohe Beteiligung. Insgesamt konnte er an diesem Abend knapp 20 Gäste willkommen heißen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals so viel auf einer Versammlung der Kinzig-Bracht-Jusos los war", freute sich Beyer. Neben den zahlreichen jungen Sozialdemokraten durfte er auch den Vorsitzenden der SPD Main-Kinzig, Christoph Degen, die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, den Wächtersbacher Stadtrat Harald Beyer, den stellvertretenden Wächtersbacher SPD-Vorsitzenden Christian Kunkel sowie aus Brachttal den SPD-Vorsitzenden Jürgen Heinze und den Beigeordneten Maximilian Kröll, letztere beide selbst noch im Jusoalter, begrüßen. Ebenfalls anwesend waren die beiden stellvertretenden Juso-Kreisvorsitzenden Patrick Lechner und Sven Hinterschuster.

Auch alle Ehrengäste freuten sich besonders über die hohe Resonanz. Die beiden Ortsvereinsvorsitzenden bedankten sich darüber hinaus nochmal für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr und sicherten den Jusos weiterhin ihre Unterstützung zu. Bettina Müller stimmte den Parteinachwuchs vor allem auf die kommende Bundestagswahl ein. Trotz des Auf und Ab in den Umfragen der vergangenen Monate sehe sie eine außergewöhnliche Geschlossenheit in der Partei. Auch für ihren Wahlkampf um das Direktmandat im Wahlkreis Main-Kinzig-Wetterau-Schotten setze sie insbesondere auf die Unterstützung der Jusos.

Diese sicherte ihr der Vorstand selbstverständlich zu. Man habe schon immer ein gutes Verhältnis zur Bundestagsabgeordneten und arbeite auch gerne seit einigen Wochen auf Müllers Einladung hin in ihrem Wahlkampfteam mit. Auch die Jusos hätten die Bundestagswahl längst nicht verloren gegeben. Wenn Protagonisten wie Müllers Gegenkandidat, der CDU-Generalsekretär Peter Tauber, die "heile Welt", die das Unionsprogramm vorgaukele verließen und "den wahren neoliberalen und verachtenden Charakter der Konservativen" offenlegten, dann sei das eine zusätzliche Motivation um lautstark für ein gerechteres und sozialeres Konzept zu werben, so Beyer, der damit auf Taubers viel beachtete Äußerung per Twitter, wer etwas Ordentliches gelernt habe brauche keine drei Minijobs, anspielte.

Der Vorsitzende der Main-Kinzig-SPD und Landtagsabgeordnete Christoph Degen freute sich ebenfalls über die vielen anwesenden Mitglieder. Diese seien die Zukunft der Partei und würden auch vom SPD-Unterbezirk so gut wie möglich unterstützt. Er erinnerte neben der Bundes- auch an die hessische Landtagswahl im kommenden Jahr. Auch in Hessen sei ein Regierungswechsel nicht nur nötig, sondern auch möglich. Dass die Grünen einem Antrag der Oppositionsparteien, der den Bundestagsabgeordneten die Zustimmung zur "Ehe für Alle" empfahl, in der vergangenen Woche die Zustimmung verweigert hätten, mache deutlich wie sehr sich insbesondere beim kleineren Koalitionspartner Parteiprogramm und Regierungshandeln widersprächen.

Nach den Grußworten und der einstimmigen Änderung der Satzung, die vor allem die Verkleinerung des Aktionsgebietes auf Wächtersbach und Brachttal und die Umbenennung der Arbeitsgemeinschaft in Jusos Wächtersbach-Brachttal beinhaltete, hielt Jan Frederik Beyer in seiner Funktion als Vorsitzender seinen Bericht. Einer der Höhepunkte des vergangenen Jahres sei sicherlich der deutliche Sieg des neuen Landrats Thorsten Stolz bei der Wahl Anfang März gewesen. Der gemeinsame Wahlkampf mit den Ortsvereinen habe viel Freude gemacht, besonders dank des engagierten Kandidaten. Problematisch hingegen seien die bisherigen AG-Strukturen gewesen, die inhaltliche, ortsbezogene Politik und Mitgliedermobilisierung schon alleine wegen des großen Aktionsgebietes und der weiten Wege erschwert hätten. Erfreulich seien daher vor allem die vielen Neumitgliedereintritte in den letzten Monaten, die diesen Schritt der Verkleinerung und der Neustrukturierung erst möglich machten. in den kommenden Wochen wolle man weitere Juso-Arbeitsgemeinschaften in Gelnhausen sowie im Bergwinkel gründen und so dazu beitragen, dass im ganzen Main-Kinzig-Kreis sozialdemokratische Jugendpolitik gemacht wird.

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurden der Wächtersbacher Stadtverordnete Beyer als Vorsitzender und die Brachttaler Kreistagsabgeordnete und Gemeindevertreterin Gülistan Demir als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Neugewählte Mitglieder des Vorstandes sind die beiden Beisitzer Jan Luca Woratschek und Kai Dosedzal. Mit Julia Jureczko (Gelnhausen) und Manuel Schreiber-Alvarez (Jossgrund) scheiden zwei verdiente Mitglieder aus dem bisherigen Vorstand aus, werden sich jedoch weiterhin in den neuen Arbeitsgemeinschaften engagieren.

In den nächsten Wochen wollen die Jusos Wächtersbach-Brachttal zu einer ersten Sitzung zusammenfinden und den kommenden Bundestagswahlkampf sowie interessante Themen fürs kommende Geschäftsjahr besprechen.

Interessierte können sich gerne unter jusos-wb@web.de melden.

 

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