Nachrichten zum Thema Landkreis

20.11.2017 in Landkreis

SPD Main-Kinzig gratuliert Landrat a.D. Erich Pipa zur Verleihung des hessischen Verdienstordens

 

SPD Main-Kinzig gratuliert Landrat a.D. Erich Pipa zur Verleihung des hessischen Verdienstordens

Langjähriger Landrat in Wiesbaden ausgezeichnet
 

Bei der diesjährigen Jahrestagung des Hessischen Landkreistages wurde der ehemalige Landrat des Main-Kinzig-Kreises Erich Pipa vom Hessischen Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet. Im Namen der SPD-Main-Kinzig gratuliert nun auch der Vorsitzende Christoph Degen: „Wir freuen uns sehr, dass Erich Pipa für seine Leistung nun auch auf dieser Ebene eine weitere Auszeichnung erhalten hat“. Bereits 2015 wurde Pipa mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Ordensstufe „Verdienstkreuz am Bande“ ausgezeichnet und bekam im Mai diesen Jahres die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD, verliehen. „Erich Pipa hat sich in über 50 Jahren als Sozialdemokrat tatkräftig für die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis eingesetzt. Insbesondere sein Einsatz für Langzeitarbeitslose und sein Lieblingsprojekt Breitbandausbau haben ihn weit über die Grenzen unseres Kreises hinaus bekannt gemacht“, so Degen weiter. „Auch als Landkreistagspräsident hat er sich mutig und engagiert für die Menschen in Hessen eingesetzt und sich für die kommunale Familie stark gemacht. Für diese bemerkenswerte Leistung gebührt ihm unser aller Dank und Anerkennung“, so Degen abschließend.

 

19.11.2017 in Landkreis

SPD-Fraktion schlägt Carsten Ullrich als Nachfolger für den verstorbenen Rainer Krätschmer vor

 

SPD-Fraktion schlägt Carsten Ullrich als Nachfolger für den verstorbenen Rainer Krätschmer vor

Sinntaler Bürgermeister soll neuer Vorsitzender des Kreistages im Main-Kinzig-Kreis werden
 

 

In ihrer diesjährigen Herbstklausur Anfang November mussten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auch mit der Nachfolge für den im Oktober verstorbenen Rainer Krätschmer beschäftigen. „Es fiel uns allen sehr schwer, uns mit organisatorischen Abläufen für die Neubesetzung der Gremien zu beschäftigen, in denen unser viel zu früh verstorbener Freund Rainer Krätschmer vertreten war. Er fehlt uns einfach sehr“, meint Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. 

Dennoch müsse nach vorne geschaut werden. „Das wäre auch in seinem Sinne gewesen“, sind sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion sicher. Als größte Fraktion im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises haben die Sozialdemokraten das Vorschlagsrecht für den Parlamentsvorsitz, den Rainer Krätschmer seit der Kommunalwahl im Jahr 2011 ausfüllte. Der Fraktionsvorstand schlug den Fraktionsmitgliedern einstimmig Carsten Ullrich, Bürgermeister der Gemeinde Sinntal, als geeigneten Nachfolger für den Parlamentsvorsitz vor. Nach einer kurzen Aussprache und einheitlicher Zustimmung für den Vorschlag des Fraktionsvorstandes, wurde Carsten Ullrich einstimmig für die Wahl in der Dezembersitzung des Kreistages nominiert.

 

19.11.2017 in Landkreis

85 Millionen Investitionen in die Schulen im Main-Kinzig-Kreis in den nächsten 3 Jahren

 

85 Millionen Investitionen in die Schulen im Main-Kinzig-Kreis in den nächsten 3 Jahren

Herbstklausur der SPD-Kreistagsfraktion befasst sich mit dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018
 
+Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion bei der Herbstklausur in Bad Soden-Salmünster

 

Zu einer zweitägigen Arbeitsklausur trafen sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion mit Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler am vergangenen Wochenende in Bad Soden-Salmünster. Im Fokus stand der Haushaltsentwurf für das Jahr 2018, der am 3. November in den Kreistag eingebracht wurde und über den das Kreisparlament am 15. Dezember beschließen soll. Es handelt sich hierbei um ein Zahlenwerk mit einem Gesamtvolumen von rund 600 Millionen Euro. 

„Wir haben uns eine anspruchsvolle Agenda erstellt und konzentriert gearbeitet“, berichtet Klaus Schejna, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Kreistag. Neben dem Haushalt standen die Infrastruktur des Kreises mit Schulen, Straßen aber auch im Bereich Tourismus sowie eine Vorstellung des neu aufgelegten Förderprogrammes „Ländlicher Raum“ und die medizinische und pflegerische Versorgung im Landkreis auf der Tagesordnung. 

Die Fraktionsmitglieder wurden aus erster Hand informiert. Uwe Bretthauer, Amtsleiter im Referat Finanz- und Rechnungswesen, stellte den SPD-Kreispolitikern die Eckdaten des Haushaltsentwurfes für das Jahr 2018 vor. „In den Jahren 2018, 2019 und 2020 werden gut 85 Millionen Euro in die rund 100 Schulen in Trägerschaft des Main-Kinzig-Kreises investiert. Es handelt sich hierbei sowohl um kreiseigene Investitionsmittel als auch um Mittel aus dem Kommunalen Investitions-Programm des Bundes KIP II“, erklärt Uta Böckel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion. „Damit setzen wir ein deutliches Zeichen, welchen Stellenwert Bildung für uns im Main-Kinzig-Kreis hat. Jede Schule, die sich auf den Weg in Richtung Ganztagsschule begibt, ein Profil für die Betreuung am Nachmittag anstrebt oder den Beschluss fasst, sich am Pakt für den Nachmittag zu beteiligen, kann auf die Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises als Schulträger bauen“, versichert Landrat und Finanzdezernent Thorsten Stolz. Joachim Peter, Amtsleiter für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, gab den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einen Überblick über die Priorisierung der Schulen, in denen im Haushaltsjahr 2018 investiert wird. 

Am Samstag gab Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der Tourismus und Marketing GmbH, einen Einblick in die positive Entwicklung im Bereich Tourismus im Main-Kinzig-Kreis. Vernetzung über die Kreisgrenzen hinweg wird hierbei in den Fokus gestellt, um die touristischen Attraktionen der Region prominenter zu machen. 

Den Abschluss bildeten Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, der einen Ausblick auf die weiteren geplanten Entwicklungen der beiden kommunalen Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern gab und Klaus Pichl, Vorstand des Kommunalen Centers für Arbeit für den Bereich Soziales, der die pflegerische Versorgung der Menschen im Landkreis in den kreiseigenen Alten- und Pflegezentren in den Mittelpunkt rückte. Dabei wurde deutlich, welche Veränderungen in Bezug auf die Art der Betreuung neue Herausforderungen für die kommunalen Einrichtungen bedeuten. 

Neben regen inhaltlichen Diskussionen und konstruktiven Impulsen seitens der Fraktionsmitglieder, kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Nach zwei konstruktiven Klausurtagen fasst Klaus Schejna zusammen: „Wir sind ein hochmotiviertes Team und arbeiten Hand in Hand mit der Kreisspitze für eine gute Zukunft unserer Region und die Menschen im Main-Kinzig-Kreis“. 

 

14.11.2017 in Landkreis

CDU und FDP ignorieren geltende Kreistagsbeschlüsse

 

CDU und FDP ignorieren geltende Kreistagsbeschlüsse

SPD-Kreistagsfraktion reagiert auf haltlosen Versuch der Stimmungsmache
 

 

Bereits in der Sitzung des Kreistages am 29. September hatte die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag eingebracht, mit dem die Deutsche Bahn AG und deren Tochtergesellschaft DB Netz AG aufgefordert wurde, eine achte Variante, die sogenannte Gorissen-Variante zu prüfen und zu bewerten. Folgender Beschluss wurde einstimmig in der Kreistagssitzung am 29. September gefasst: Der Kreistag des Main-Kinzig-Kreises fordert die Deutsche Bahn und deren Tochtergesellschaft DB Netz AG auf, eine achte Variante, die sogenannte „ABS Kinzigtal“, für die Ausbaustrecke Hanau – Fulda/Würzburg gleichwertig mit in die Planungen einzubeziehen. Alle acht Varianten sind mit den identischen Methoden zu prüfen und zu bewerten und die entsprechenden Auswertungen aller acht Varianten sind dem Dialogforum vorzulegen. Diese Bewertung ist noch vor der endgültigen Variantenentscheidung der Deutschen Bahn vorzunehmen, die für Herbst 2017 angekündigt ist. 

„Damit liegt bereits ein gültiger Beschluss des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises zur vorgeschlagenen Variante des Diplom Ingenieurs Ingmar Gorissen vor, aufgrund dessen die Kreisspitze längst die notwendigen Schritte unternommen hat. Was die FDP nun veranlasst hat, zum Kreistag am 3. November einen inhaltlich identischen Antrag erneut stellen zu wollen, den Antragsschluss zu versäumen und die Dringlichkeit bemühen zu wollen, erschließt sich uns absolut nicht. Können sich die Liberalen tatsächlich nicht mehr erinnern, was sie wenige Wochen zuvor im Kreistag beschlossen haben? Wollen sie einen demokratisch herbeigeführten, gültigen Kreistagsbeschluss einfach ignorieren? Oder, ist es schlicht der Versuch der Stimmungsmache weil es sich um ein Thema handelt, das die Menschen im Kreisgebiet aktuell beschäftigt?“, fragt Klaus Schejna, Vorsitzender der Fraktion der Sozialdemokraten im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises. 

Dass die CDU auf den leeren FDP-Zug aufspringe, sei für die SPD-Fraktion im Übrigen ebenso wenig nachvollziehbar.

 

08.11.2017 in Landkreis

"Im Gespräch mit der SPD“

 

"Im Gespräch mit der SPD“

Infostand am Samstag den 04. November am Marktplatz Hanau
 

Mit einem Diskussions- und Infostand ist am vergangenen Samstag die SPD auf dem Marktplatz in Hanau mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen.

"Was wünschen die Bürger? Um welche Themen muss die SPD sich zukünftig stärker kümmern?" - diese und andere Fragen stellten die Genossinnen und Genossen vor Ort den interessierten Passanten und stießen dabei auf überwiegend postive Resonanz. Auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe und der Landtagsabgeordnete Christoph Degen waren vor Ort und holten sich direkte Hinweise und Anregungen für ihre zukünftige Arbeit ab.

Die Ergebnisse dieser erfolgreichen Aktion wurden noch am gleichen Tag auf der in Frankfurt stattfindenden Dialogveranstaltung mit Martin Schulz und Thorsten Schäfer-Gümbel dem Bundes- und Landesvorstand vorgestellt.

 

11.10.2017 in Landkreis

Der Main-Kinzig-Kreis verliert einen großen Sozialdemokraten

 
Zum Tode von Rainer Krätschmer

Der Main-Kinzig-Kreis verliert einen großen Sozialdemokraten

Es ist eine traurige Nachricht für die SPD
 

Christoph Degen, Vorsitzender der SPD Main-Kinzig und Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD Kreistagsfraktion im Main-Kinzig Kreis haben den Tod des amtierenden Kreistagsvorsitzenden Rainer Krätschmer als „schweren Verlust für die Sozialdemokratie im Main-Kinzig Kreis und darüber hinaus“ bezeichnet. „ Es ist eine traurige Nachricht für alle Sozialdemokraten und für den ganzen Main-Kinzig-Kreis. Mit Rainer Krätschmer verlieren wir einen der profiliertesten Politiker unseres Kreises. Seine offene Art, sein Humor und seine Beharrlichkeit haben viel zu dem hohen Ansehen beigetragen, dass Krätschmer in der SPD und über die Parteigrenzen hinweg im Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus genossen hat. Sei politisches Handeln war geprägt von starken Überzeugungen und einem klaren Kompass“, erklärten beide SPD Politiker einmütig.

Rainer Krätschmers Erfahrung in der Kreispolitik reicht bis in die Anfangszeit des Main-Kinzig-Kreises zurück. Seit 1977, dem Beginn seines politischen Wirkens auf Kreisebene hat er mit allen bisherigen Landräten des Main-Kinzig-Kreises zusammengearbeitet. Die Kreistagsfraktion der SPD hat Krätschmer von seiner 40 jährigen Kreistagszugehörigkeit 25 Jahre als Vorsitzender geführt. Parallel zu diesem Engagement übte Krätschmer das Bürgmeisteramt in drei Kreiskommunen aus. Zuerst als damals jüngster Bürgermeister Hessens, in der zu dieser Zeit noch eigenständigen Gemeinde Meerholz, danach in Flörsbachtal und im Anschluss daran in Wächtersbach.“ Rainer Krätschmer hat sich in seinem jahrzehntelangen Engagement immer für das Gemeinwohl eingesetzt. Sein Rat war in der Sozialdemokratie im Main-Kinzig-Kreis und in der gesamten Kreispolitik gefragt und geschätzt. Jetzt gelten unsere Gedanken seinen Angehörigen. Gemeinsam trauern wir um einen beeindruckenden Menschen, der für viele im Main-Kinzig-Kreis ein Vorbild war“, so Degen und Schejna abschließend.

 

04.10.2017 in Landkreis

Zwangs-Kooperationen der Kliniken sind nicht zielführend

 

Main-Kinzig-Kreis: Zwangs-Kooperationen der Kliniken sind nicht zielführend

SPD-Kreistagsfraktion bekennt sich mit Änderungsantrag zum Kreistag am 29. September eindeutig zu Main-Kinzig-Kliniken
 

 

„Die Main-Kinzig-Kliniken an ihren Standorten Gelnhausen und Schlüchtern sind für die Versorgung der Bevölkerung des Main-Kinzig-Kreises von herausragender Bedeutung und sowohl medizinisch als auch pflegerisch sehr gut aufgestellt. Sie bieten eine qualitativ hochwertige stationäre sowie eine hochspezialisierte fachärztliche ambulante Versorgung in ihren Fachzentren an“, macht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Jutta Straub, die auch dem Aufsichtsrat der Main-Kinzig-Kliniken angehört, deutlich und führt weiter aus: „Mit ihren beiden Standorten in Gelnhausen und Schlüchtern, arbeiten die Main-Kinzig-Kliniken vorbildlich als Verbund mit Schwerpunktbildung. Für das Ziel einer guten Patientenversorgung bestehen darüber hinaus fest etablierte Zusammenarbeiten mit anderen Kliniken – auch mit dem Klinikum Hanau – beispielweise im Bereich der Strahlentherapie“. 

Die bereits vorhandene, punktuelle Zusammenarbeit mit dem Klinikum Hanau begrüßten die Sozialdemokraten ausdrücklich und diese könne und solle dann ausgeweitet werden, wenn tatsächlicher Bedarf bestehe. Tatsächlich seien die Main-Kinzig-Kliniken auch seit jeher uneingeschränkt gesprächsbereit im Sinne einer guten regionalen Patientenversorgung. „Diese Struktur wollen wir langfristig sichern. Dafür stehen auch die fortlaufenden, umfangreichen und nachhaltigen Investitionen des Kreises in seine beiden Klinikstandorte“, so Jutta Straub. 

Von anlasslosen Zwangs-Kooperationen, wie die FDP sie mit ihrem Antrag fordere, hielten die Sozialdemokraten indes nichts. „Unser Handeln muss sich nach den Bedürfnissen der Menschen in unserem Landkreis ausrichten und so muss sich jede Kooperation an einer besseren Versorgung der Bevölkerung messen lassen“, so Jutta Straub abschließend.

 

04.10.2017 in Landkreis

Sport – und bewegungsfreundlicher Main-Kinzig-Kreis

 

Sport – und bewegungsfreundlicher Main-Kinzig-Kreis

SPD-Kreistagsfraktion setzt sich mit einem Antrag zum Kreistag für die Fortschreibung des Sportentwicklungsplans für den Main-Kinzig-Kreis ein
 

 

Mit einem Antrag zur Kreistagssitzung am 29. September setzt sich die SPD-Kreistagsfraktion dafür ein, dass für den Main-Kinzig-Kreis ein neuer Sportentwicklungsplan erarbeitet werden soll und auf dieser Basis Leitlinien und konkrete Handlungsempfehlungen für die Sportanlagen sowie den Schul- und Vereinssport entwickelt werden. 

„Mehr als 135.000 Menschen sind derzeit im Main-Kinzig-Kreis in 578 Sportvereinen engagiert. Sport ist in unserem Landkreis von großer gesellschaftlicher Bedeutung und wird vom Main-Kinzig-Kreis in vielfältiger Weise unterstützt. So werden beispielsweise herausragende sportliche Leistungen jedes Jahr im Rahmen der Sportlerehrung besonders gewürdigt. Über die Verleihung der Auszeichnungen entscheidet die Kreissportkommission. Seit jeher überlässt der Main-Kinzig-Kreis seine Sporthallen den Vereinen zur kostenfreien Nutzung und beteiligt sich darüber hinaus mit finanzieller Förderung auch am Sportstättenbau der Vereine und unterstützt seit vielen Jahren das ehrenamtliche Engagement von Übungs- und Jugendleiter/innen in Sportvereinen“, berichtet Uta Böckel (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport im Main-Kinzig-Kreis. 

Der aktuelle Sportentwicklungsplan datiere aus dem Jahr 1990. Zahlreiche Studien zum Sportverhalten der Bevölkerung belegten, dass sich der Sport seitdem in einem tiefgreifenden Wandel befinde. Auch hier im Main-Kinzig-Kreis sei dieser Wandel feststellbar. „Gründe hierfür liegen sowohl beim veränderten Sportangebot mit neuen Sportarten und Interessen der Aktiven als auch in der geringer gewordenen Rolle des Vereins als Stätte der Sportaktivität und dem Zuwachs kommerzieller Angebote“, macht Fraktionsvorsitzender Klaus Schejna deutlich. 

Auf Basis aktueller Erhebungen und der Ergebnisse einer vom Main-Kinzig-Kreis in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung zum Sportverhalten der Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis, solle nach Auffassung der Sozialdemokraten unter dem Leitbild „Sport- und bewegungsfreundlicher Main-Kinzig-Kreis“ ein zukunftsorientierter Sportentwicklungsplan für den gesamten Landkreis fortgeschrieben werden. 

 

04.10.2017 in Landkreis

Gorissen-Variante gleichwertig prüfen und bewerten

 

Bahn-Ausbaustrecke Hanau-Fulda/Würzburg: Gorissen-Variante gleichwertig prüfen und bewerten

SPD-Kreistagsfraktion stellt Dringlichkeitsantrag zur Kreistagssitzung am 29. September, und fordert die Bahn auf, insgesamt acht Varianten gleichwertig in die Planungen mit einzubeziehen
 

 

Zur Kreistagssitzung am 29. September hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Dringlichkeitsantrag eingereicht. Mit dem Antrag fordern die Sozialdemokraten die Deutsche Bahn und deren Tochtergesellschaft DB Netz AG auf, eine achte Variante, die sogenannte „ABS Kinzigtal“ oder Gorissen-Variante, für die Ausbaustrecke Hanau-Fulda/Würzburg gleichwertig mit in die Planungen einzubeziehen.

„In ihrem fortgeschrittenen Zeitplan berücksichtigt die DB Netz AG in ihren Planungen bezüglich der Ausbaustrecke zwischen Hanau und Fulda bisher lediglich sieben Varianten. Der Ausbau dieses großen und wichtigen Infrastrukturprojektes hat Auswirkungen auf unsere Region. Deshalb ist es wichtig, alle Möglichkeiten auszuloten und auch die von Dipl. Ing. Ingmar Gorissen entwickelte ABS Kinzigtal gleichwertig in die Planungen mit einzubeziehen. Wir fordern die Deutsche Bahn deshalb auf, alle acht Varianten mit den identischen Methoden zu prüfen, zu bewerten und die entsprechenden Auswertungen dem Dialogforum vorzulegen. Diese Bewertung ist seitens der DB Netz AG noch vor der endgültigen Variantenentscheidung der Deutschen Bahn vorzunehmen, die für Herbst 2017 angekündigt ist“, erklärt Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

 

22.09.2017 in Landkreis

Milchkühe, Roboter und Speiseeis – Landwirtschaft 4.0 im Main-Kinzig-Kreis

 

Milchkühe, Roboter und Speiseeis – Landwirtschaft 4.0 im Main-Kinzig-Kreis

SPD-Kreistagsfraktion besuchte den Fleckenhof Hölzer und Jost in Sinntal-Oberzell – ein moderner Milchviehbetrieb mit Direktvermarktung von Speiseeis
 
+Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion gemeinsam mit Erster Beigeordneter Susanne Simmler und Bürgermeister von Sinntal Carsten Ullrich zu Besuch am Fleckenhof in Sinntal-Oberzell

 

Auf „Landpartie“ begaben sich kürzlich Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion und besuchten den Fleckenhof Hölzer und Jost in Sinntal-Oberzell. Begleitet wurden sie von der Ersten Kreisbeigeordneten und Dezernentin für Landwirtschaft, Susanne Simmler, Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich und dem Landtagsabgeordneten und landwirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Heinz Lotz. Überrascht und gleichzeitig angetan waren die Besucherinnen und Besucher der SPD-Kreistagsfraktion, als sie den modernen Boxenlaufstall mit Außenlaufhof, in dem 93 Milchkühe der Rasse Fleckvieh ganzjährig in Gruppenhaltung untergebracht sind, betraten. Ein knallroter, runder Roboter bewegte sich leise durch die Stallgasse und schob das Futter in Reichweite der Tiere. 

„Sieben Mal pro Tag ist der rote Futteranschieber, der sich über Lasersteuerung seinen Weg selbstständig sucht, im Einsatz. Das erspart uns eine Menge Arbeit und verhindert längere und ungesunde Fresspausen für die Tiere“, erklärt Bäuerin Kirstin Jost. Ihr Lebensgefährte Heiko Hölzer ergänzt direkt: „Bis zu vier Mal täglich suchen die Kühe einen der beiden Melkroboter auf und geben dabei jeweils zwischen neun und elf Litern Milch. Jedes Tier trägt einen individuellen Responder, über den es von der computergesteuerten Anlage erkannt wird. Bei den einzelnen Melkvorgängen werden die aktuellen Daten jeder Kuh erfasst und unmittelbar gespeichert. Anschließend gibt es Kraftfutter, was natürlich auch einen Anreiz dafür schafft, dass der Melkroboter aufgesucht wird. Zwischen zwei Melkvorgängen liegen sechs Stunden Pause. Überwachen können wir die Vorgänge im Stall von zu Hause aus am PC. Über Handy erhalten wir darüber hinaus etwaige Störungsmeldungen vom Computer im Kuhstall, was eine nahezu permanente Anwesenheit, die in früheren Zeiten durchaus notwendig war, nicht mehr erfordert“. 

Für den Umstieg auf die sogenannte Landwirtschaft 4.0 haben sich Kirstin Jost und Heiko Hölzer bereits im Jahr 2015 entschieden. Errichtet haben sie den Boxenlaufstall, der mit modernster Technik ausgestattet ist und insgesamt 120 Milchkühen Platz bieten kann, mit einer Investitionssumme von rund 10.000 Euro pro Kuh. „Wir wollten unseren Betrieb vergrößern und einerseits weg von der bis dahin traditionellen Anbindehaltung aber andererseits auch mehr Flexibilität in Bezug auf unsere Arbeitszeit erreichen“, erklären die Landwirte ihren Schritt. 

Nach einem gemeinsamen Rundgang durch den Betrieb und der Demonstration eines Melkvorgangs wurden die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten noch mit Hausmacher Wurst und einer üppigen Auswahl an hausgemachtem Speiseeis verköstigt. Mit sichtlichem Stolz berichtete Kirstin Jost, dass auf dem Fleckenhof bereits seit dem Jahr 2006 Speiseeis hergestellt wird. „Wir sind sogenannte Selbstvermarkter und produzieren inzwischen zusammen mit drei Mitarbeiterinnen rund 35.000 Liter Eis pro Jahr, das wir in 12 bis 14 Geschmacksrichtungen anbieten. 2007 sind wir dem Landmarkt beigetreten und beliefern heute Gastronomie, Hofläden sowie 45 Lebensmittelmärkte in einem Gebiet zwischen Fulda, Darmstadt, Lich und Frankfurt am Main. Anfangs wurden wir für unsere Idee schon auch belächelt, heute zeigt uns der Erfolg, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben“. 

„Die Digitalisierung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse ist durch Ihren Betrieb auch im Main-Kinzig-Kreis angekommen. Sie nehmen eine besondere Stellung ein, weil Sie sehr eindrucksvoll zeigen, dass damit durchaus Vorteile für die Landwirte mit Tierwohl fördernden Haltungsformen verbunden werden können“, attestierte Susanne Simmler, die den Landwirtschaftsbetrieb Fleckenhof schon häufig besuchte, abschließend den beiden Landwirten.

 

Kalenderblock-Block-Heute

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24.11.2017, 14:00 Uhr 6. Workshop Vitale Treffpunkte
Beratung und Entscheidung über die weitere Vorgehensweise.

28.11.2017, 20:00 Uhr Ausschusssitzung
TAGESORDNUNG: 1. Haushalt 2018 (forsetzung der Beratung) Hier: Beratung und Beschlussempfehlung …

29.11.2017, 20:00 Uhr Bürgerversammlung
Bahntrasse Hanau - Fulda

02.12.2017, 14:00 Uhr Adventfeier der Brachttaler Senioren 2017

08.12.2017, 19:00 Uhr Jahresabschlussessen
Eingeladen sind hierzu alle Mitglieder der SPD Brachttal, um das zurückliegende Jahr in lockerer runde Revue …

18.12.2017, 20:00 Uhr Gemeindevertretersitzung
-noch offen-

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