Wilhelm-Busch-Schule in Maintal-Dörnigheim – Grundschule des Main-Kinzig-Kreises für über 300 Kinder

Veröffentlicht am 22.08.2017 in Landkreis

Wilhelm-Busch-Schule in Maintal-Dörnigheim – Grundschule des Main-Kinzig-Kreises für über 300 Kinder

 

 

Bildungspolitiker der SPD-Kreistagsfraktion besuchten gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz und Vertretern der SPD Maintal die Wilhelm-Busch-Schule, eine Grundschule des Kreises im Stadtteil Dörnigheim. Schulleiterin Marianne Sattler informierte die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten über das Konzept der Schule, die derzeit von rund 320 Grundschülerinnen und Grundschülern besucht wird. „Rund die Hälfte unserer Kinder nutzen Betreuungsangebote der evangelischen Kirchengemeinde und der Stadt Maintal. Die Arche, eine Einrichtung der evangelischen Kirche in Maintal, bietet Betreuung in Räumlichkeiten direkt auf unserem Schulgelände in der Zeit von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr vor und nach dem Unterricht an“, erklärt die Schulleiterin. Nicola Bayer, Leiterin der Arche ergänzt sie: „Nach den Sommerferien können wir bis zu 50 Kindern einen Betreuungsplatz anbieten. Hierfür haben wir in Eigenleistung aber auch mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises einen neuen Raum sowie eine Küche eingerichtet.“ Wartelisten für einen Betreuungsplatz gebe es derzeit nicht. Betrachte man jedoch die steigenden Schülerzahlen in den kommenden Jahren, rechne man auch mit steigender Nachfrage nach entsprechenden Betreuungsmöglichkeiten.

Pfarrerin Ines Fetzer berichtete den Bildungspolitikern auch vom sogenannten JUZ-Dörnigheim, dessen Träger ebenfalls die evangelische Kirche ist. „Bis zu 12 Kinder werden hier in der Zeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr bei den Hausaufgaben unterstützt und erhalten eine kostenlose warme Mahlzeit“.

Im Rahmen der Gesprächsrunde wiesen die Schulleiterin und die anwesenden Lehrerinnen darauf hin, dass man bereits im Austausch mit Grundschulen ähnlicher Größenordnung sei, um sich über deren Konzepte für die Teilnahme an einem der drei Profile für ganztägig arbeitende Schulen oder auch am Pakt für den Nachmittag zu informieren. Susanne Märkel, Mitglied des Personalrates, äußerte ihrerseits Bedenken in Bezug auf eine hierfür notwendige räumliche, aber auch personelle Ausstattung. Landrat Thorsten Stolz machte hierzu deutlich: „Der Main-Kinzig-Kreis wird dem Pakt für den Nachmittag beitreten. Ab dem Schuljahr 2018/2019 können Schulen mit einem entsprechenden Konzept daran teilnehmen. Keine Schule im Landkreis, die bisher einen Antrag auf eines der drei Profile gestellt hat, hat von uns einen abschlägigen Bescheid erhalten. Als Landrat kann ich Ihnen heute zusagen, dass wir alle Schulen in unserer Trägerschaft, die sich auf den Weg in eines der Profile begeben oder auch am Pakt für den Nachmittag teilnehmen, vom Main-Kinzig-Kreis unterstützt werden, was die räumliche Ausstattung der Einrichtung betrifft“.

Beim anschließenden gemeinsamen Rundgang über das Schulgelände bekamen die Kommunalpolitiker einen Einblick in die pädagogische Arbeit. Besonders am Herzen liegt dem Kollegium die Kooperation mit der benachbarten Friedrich-Fröbel-Schule. An einem Tag in der Woche gestalten eine Klasse der Wilhelm-Busch-Schule und eine Klasse der Friedrich-Fröbel-Schule ihren Unterricht gemeinsam. Darüber hinaus gibt es Kooperationen einzelner Klassen in Sport, Kunst und Musik. Dieser inklusive Unterricht bereichert den Schulalltag und es zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler beider Schulen viel voneinander lernen können und von dem gemeinsam gestalteten Unterricht profitieren.

Am Ende des Rundgang bekamen die Vertreter/innen der SPD noch zwei besondere Glanzpunkte der Einrichtung zu sehen: den Musikraum, der ausgestattet ist mit einer ganzen Reihe an hochwertigen Orff-Instrumenten sowie die erst kürzlich vom Kreis komplett sanierte Schulturnhalle, auf die das Kollegium besonders stolz ist und die auch ortsansässigen Vereinen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

Uta Böckel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion fasste am Ende des interessanten Besuches zusammen: „Auch wenn wir nicht jeden berechtigen Wunsch an allen unseren rund 100 Schulstandorten erfüllen können, ist es immer wieder schön zu sehen, dass die Gelder, die wir investieren können, sinnvoll und nachhaltig angelegt sind“. 

 
 

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