Mehr Mut zur nachhaltigen Landwirtschaft

Veröffentlicht am 10.03.2019 in Landespolitik

Mehr Mut zur nachhaltigen Landwirtschaft

Den Frühling in Hessen erkennt man halt an den Schönwetteranträgen von CDU und Grüne.

Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Heinz Lotz, hat in der Plenardebatte zur nachhaltigen Landwirtschaft „mehr Mut“ für diese gefordert und bezeichnete den gemeinsamen Antrag von CDU und Grüne zu diesem Thema als „Schönwetterantrag“.

Lotz sagte am Mittwoch in Wiesbaden: „In der vorherigen Plenarwoche haben wir darüber gesprochen, wie Schüler sanktioniert werden könnten, die für mehr Umwelt- und Klimaschutz auf die Straße gehen. Endlich kommen wir im Landtag zum eigentlichen Thema und reden über Umwelt- und Klimaschutz. Was die Regierungskoalition jedoch zu einer nachhaltigen Landwirtschaft liefert, ist leider ohne Mut oder Ideen für die Zukunft. Damit ist weder den Schülern, noch den Verbrauchern oder Landwirten geholfen.“

Es sei jedoch begrüßenswert, dass CDU und Grüne zwei SPD-Forderungen aufgegriffen hätten. „Zum einen sollen die Ökomodellregionen auf ganz Hessen ausgeweitet werden. Damit kann endlich der Wettbewerbsnachteil für nicht geförderte Regionen beendet werden. Das haben wir in der Vergangenheit immer wieder kritisiert“, sagte Lotz. Zum anderen finde sich der Leitsatz „Öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen“ wieder. „Hier geht es um eine zentrale Forderung sozialdemokratischer Agrarpolitik. Betriebe, die sich für Tierschutz, Schutz von Gewässern, Klima und Boden, dem Insektenschutz, aber auch faire Arbeitsbedingungen einsetzen, sollen auch besonders gefördert werden“, so der agrarpolitische Sprecher.

Ein wirklich mutiges Klimaschutzkonzept habe Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegt. „Ein solches Konzept sollte Vorbild für eine mutige hessische Landwirtschaftspolitik sein. Die Landesregierung hätte beispielsweise im Antrag festhalten können, verbindliche Klimaschutzziele gemeinsam mit der hessischen Landwirtschaft zu erarbeiten und umzusetzen. Auch Kritik an der miserablen Arbeit von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sucht man im Antrag vergeblich. Stattdessen verliert sich die Koalition in Eigenlob. Den Frühling in Hessen erkennt man halt an den Schönwetteranträgen von CDU und Grüne“, so Heinz Lotz.

 
 

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