Kritik am Vorgehen der Landesregierung bestätigt – Dialogprozess musste erzwungen werden

Veröffentlicht am 01.08.2018 in Landespolitik

Kritik am Vorgehen der Landesregierung bestätigt – Dialogprozess musste erzwungen werden

Zum heutigen Pressetermin der hessischen Umweltministerin Priska Hinz im Landgestüt in Dillenburg erklärt der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Stephan Grüger:

„Vor ziemlich genau einem Jahr wollte die hessische Landesregierung das Hessische Landgestüt in Dillenburg schließen. Dies löste heftige Proteste in der Region und weit darüber hinaus aus. Die schwarzgrüne Landesregierung musste zurückrudern und kaprizierte sich auf ein Ende der Hengsthaltung. Durch den überstürzten Verkauf fast aller Hengste wurden dann schnell Tatsachen geschaffen. Erst danach wurde der Bitte der Stadt Dillenburg stattgegeben und eine Arbeitsgruppe zur Zukunft des Landgestüts ins Leben gerufen.

Das Zwischenergebnis dieser Arbeitsgruppe wurde heute von der Umweltministerin und dem Dillenburger Bürgermeister im Landgestüt präsentiert. Außer vielen wolkigen Andeutungen über die weitere Nutzung des Gestüts, zum Beispiel für Präsentationen und möglicherweise als Hotel, wurde dabei aufgezeigt, welche zusätzlichen Flächen für die Pferdehaltung geschaffen werden können.

Damit werden nachträglich die Kritiker der Schließung und der Aufgabe der Hengsthaltung bestätigt, die seit der Bekanntgabe der Schließungspläne der schwarzgrünen Landesregierung darauf verwiesen haben, dass eine bessere Flächennutzung im Landgestüt und darüber hinaus möglich ist.

Der jetzt stattfindende Dialogprozess hätte viel früher stattfinden müssen. Er musste gegen eine CDU-geführte Landesregierung durchgesetzt werden, die auch beim Landgestüt wieder einmal Politik nach Gutsherrenart machen wollte.“

 
 

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