Nachrichten zum Thema Landkreis

18.06.2018 in Landkreis

Ein Original wird niemals alt – Erich Pipa wird 70

 

Ein Original wird niemals alt – Erich Pipa wird 70

SPD-Kreistagsfraktion und Vorstand der SPD im Main-Kinzig-Kreis gratulieren Landrat a.D. Erich Pipa zum 70. Geburtstag

Am 18. Juni feiert der ehemalige Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Erich Pipa, seinen 70. Geburtstag. Seine langjährigen, politischen Weggefährten der SPD-Kreistagsfraktion und der SPD Main-Kinzig gratulieren ihm zu seinem Ehrentag. „Wir wünschen Erich Pipa zu seinem runden Geburtstag alles erdenklich Gute. Vor allen Dingen Gesundheit und Wohlergehen, die wichtigsten aller Güter“, so Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises, im Namen seiner Fraktionskolleginnen und Fraktionskollegen und Christoph Degen, Vorsitzender der Sozialdemokraten im Landkreis, im Namen aller Mitglieder des Vorstandes.

Von 2005 bis zu seinem Ausscheiden im Juni vergangenen Jahres war Erich Pipa 12 Jahre Landrat im Main-Kinzig-Kreis. Bereits während seiner vorherigen fast 20-jährigen Amtszeit als hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent hat sich Erich Pipa bundesweit einen Namen gemacht.

Klaus Schejna zitiert aus einer Pressemitteilung aus dem Jahr 1998: „Bereit zum Verlassen ausgetretener Pfade, aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen, richtungsweisend für unbürokratische Entscheidungen, umsetzen praktischer Konzepte, kämpfen gegen menschenverachtende Profitgier – diese Attribute zeichnen Erich Pipa innerhalb und außerhalb des Main-Kinzig-Kreises aus“, und fügt hinzu: „genau so und nicht anders habe ich Erich Pipa kennen- und schätzen gelernt. Große politische Erfolge im Main-Kinzig-Kreis sind und bleiben untrennbar mit seinem Namen verbunden“.

Christoph Degen meint dazu: „Beispielhaft für seinen Mut neue Wege zu gehen, stehen Projekte wie der flächendeckende Ausbau des Landkreises mit schnellem Breitband-Internet, die Stärkung der kommunalen Main-Kinzig-Kliniken oder die Konsolidierung der Kreisfinanzen. Auch der Ausbau der Altenpflege in kommunaler Hand ist ein wesentliches Verdienst von Erich Pipa. Durch die Altenpflegezentren des Kreises wird eine wichtige Kompensations- und Vernetzungsfunktion im Kreis übernommen, die den steigenden Anforderungen durch den demografischen Wandel gerecht wird“.

„Besonders hervorzuheben ist aber auch die mutige und richtige Entscheidung im Jahr 2004, als einer der ersten Landkreise in Deutschland, die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen erfolgreich in kommunale Hand zu nehmen, dies alles zeigt, wie sehr Erich Pipa für Kommunalpolitik brannte. Wo Andere die Dinge zu zerreden versuchten, hat er bereits gehandelt, immer nach dem ihm eigenen Motto: nicht reden, machen!“, macht Schejna deutlich.

Erich Pipa ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und der Willy Brandt Medaille – die höchsten Auszeichnungen, die die Bundesrepublik und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands vergeben.

„Wir wünschen Erich Pipa einen unvergesslichen Tag im Kreise seiner Familie, Freunde und langjährigen Wegbegleiter“, so die Sozialdemokraten abschließend.

 

16.06.2018 in Landkreis

Größtmöglicher Lärmschutz und Barrierefreiheit an der Bestands- und Neubaustrecke der Kinzigtalbahn Hanau-Fulda!

 

Gemeinsamer Antrag im Kreistag: Größtmöglicher Lärmschutz und Barrierefreiheit an der Bestands- und Neubaustrecke der Kinzigtalbahn Hanau-Fulda!

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionsvorsitzenden Klaus Schejna (SPD), Michael Reul (CDU), Reiner Bousonville (Bündnis 90/Grüne), Kolja Saß (FDP), Heinz Breitenbach (Freie Wähler) und Andreas Müller (Die Linke):

Zehn-Punkte-Forderungskatalog im Interesse der betroffenen Menschen im Main-Kinzig-Kreis

Die von der DB Netz AG zu planende Trasse zur Verbesserung des Zugverkehrs und Erhöhung der Kapazitäten auf der Strecke Hanau / Fulda führt zum überwiegenden Teil durch das Gebiet des Main-Kinzig-Kreises.

Zentrale Forderung des Kreistages und damit der Bürgerinnen und Bürger der Region war und ist es, dass unabhängig von dem konkret festzulegenden Streckenverlauf soweit wie möglich alle Mittel zu ergreifen sind, um einen gleichwertigen Lärmschutz an der Bestandsstrecke und einen barrierefreien Ausbau aller Bahnhöfe entlang der bestehenden und der neuen Trasse zu gewährleisten. Hierzu ist es notwendig, dass die Maßnahmen an der Bestandsstrecke (Lärmschutz, barrierefreier Ausbau der Bahnhöfe) Bestandteil der vom Deutschen Bundestag zu beschließenden Bedarfsplanungsumsetzungsvereinbarung werden.

Einmal jährlich legt die Deutsche Bahn AG zukünftig das Gesamtprojektportfolio neuer Vorhaben dem Bundestag vor, der so frühzeitig Entscheidungen über Änderungen herbeiführen kann. Ziel der regelmäßigen Abstimmung ist es, das Risiko von zusätzlichen Projektkosten und Verzögerungen zu minimieren. Darüber hinaus sollen die Planungen der DB Netz AG frühzeitig vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) begleitet werden, um Prüfungs- und Genehmigungsverfahren zu verkürzen.

Die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises sind durch die zentrale Lage der Region und durch verschiedene überörtliche Infrastruktursituationen wie z.B. die Bundesautobahnen (BAB 66, 45, 3), den Flugverkehr am Frankfurter Flughafen sowie den Betrieb der Bestandsstrecke HU-GN-SLÜ-FD der DB Netz AG schon heute erheblichen Lärmbelastungen ausgesetzt. Insofern ist es nicht nur notwendig, sondern muss als deutliches Signal sowohl an die DB Netz AG als auch an die Bundesregierung ergehen, dass weitere Belastungen weder zumutbar noch akzeptabel sind. Die DB Netz AG muss beim umzusetzenden aktiven und passiven Schallschutz durch Lärmschutz- und Lärmsanierungsmaßnahmen diesen bestehenden Belastungen Rechnung tragen. Die für die geplante Neubaustrecke geltenden gesetzlichen Bestimmungen zum Schallschutz müssen für die Bestandsstrecke adäquat angewendet werden. Zudem müssen die zu erwartenden Belastungen der Bevölkerung durch die Baumaßnahmen auf ein Minimum reduziert werden.

Daher haben die Kreistagsfraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP, Freien Wählern und den Linken im Rahmen eines gemeinsamen Antrages die nachstehenden zehn Forderungen an die Deutsche Bahn AG, die Bundesregierung und das Eisenbahnbundesamt zur Tagesordnung der kommenden Sitzung des Kreisparlamentes gestellt:

  1. Der Main-Kinzig Kreis fordert das Eisenbahnbundesamt in Verbindung mit der Deutschen Bahn auf, an der derzeit bestehenden Bahnlinie Hanau – Fulda aktiv und stationär reale Lärmbetrachtungen durchzuführen. Ebenfalls wird die Deutsche Bahn über das Eisenbahnbundesamt zu aktiven und vorbeugenden Lärmbetrachtungen aufgefordert, die sowohl die reale Lärmbelastung an der derzeitig bestehenden Bahntrasse durch den Main-Kinzig Kreis betrachtet als auch zukünftige Belastungssituationen mit einbeziehen.
  2. Die Deutsche Bahn wird aufgefordert, kurzfristig entlang der Bestandsstrecke den gleichen Lärmschutzstandard wie an der Neubaustrecke der Verbindung Hanau-Fulda/Würzburg anzuwenden.
  3. Die Deutsche Bahn wird zudem aufgefordert, bei der Bemessung des aktiven und passiven Schallschutzes den besonderen bereits bestehenden Lärmbelastungen Rechnung zu tragen und nicht allein die prognostizierten zusätzlichen Belastungen beim Schallschutz zu berücksichtigen.
  4. Die Deutsche Bahn wird aufgefordert, entlang der zukünftigen Bestandsstrecke sowie der Neubaustrecke der Verbindung Hanau Fulda/Würzburg alle betroffenen Bahnhöfe barrierefrei auszubauen.
  5. Die Deutsche Bahn wird aufgefordert, für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis Konzepte im Bereich Natur, Tourismus und Infrastruktur zu entwickeln. Naturschutzrechtliche Kompensationserfordernisse sind zum größten Teil auf dem Gebiet des Main-Kinzig-Kreises durch ein Kompensationskonzept zu planen und umzusetzen.
  6. Die Deutsche Bahn wird aufgefordert, in eigener Regie und auf eigene Kosten Behelfsstraßen (z.B. mit direkter Anbindung an die A 66) zu errichten, um den Baustellenverkehr aus den bewohnten Bereichen so umzuleiten, dass die Beeinträchtigung der Bevölkerung möglichst niedrig gehalten wird.
  7. Die Deutsche Bahn wird aufgefordert, eine Stiftung wie z. B. die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region einzurichten. Damit soll den Bedürfnissen der Betroffenen während und nach der Bauphase durch die entstehenden Beeinträchtigungen nachgekommen sowie die Verträglichkeit des Bahnausbaus so weit wie möglich gesichert werden.
  8. Die Deutsche Bahn wird aufgefordert, ein Steuerungsgremium zur Umsetzung der Forderungen unter den Punkten 5 und 7 einzurichten.
  9. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die entsprechenden Gelder im Rahmen der Bedarfsplanungsumsetzungsvereinbarung zur Verfügung zu stellen.
  10. Der Kreisausschuss wird gebeten, die Forderungen der Region direkt bei den Verantwortlichen der Bundes- und Landesregierung zu platzieren und entsprechend des obersten Schutzgutes Mensch auf Umsetzung, Finanzierung und Unterstützung zu bestehen.

Die antragstellenden Kreistagsfraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP, Freien Wählern und den Linken werden sich gemeinsam für die Umsetzung des Forderungskataloges im Interesse der betroffenen Menschen im Main-Kinzig-Kreis einsetzen.

 

15.06.2018 in Landkreis

SPD und CDU unterzeichnen Koalitionsvertrag

 

SPD und CDU unterzeichnen Koalitionsvertrag

Die Unterzeichner der Koalition v.l.n.r.: Klaus Schejna (SPD-Fraktionsvorsitzender), Dr. Katja Leikert (CDU-Kreisvorsitzende), Christoph Degen (Unterbezirksvorsitzender der SPD) und Michael Reul (CDU-Fraktionsvorsitzender).

Es war ein langer Weg, doch jetzt ist es offiziell: SPD und CDU haben sich im Main-Kinzig-Kreis erneut zu einer Koalition zusammengeschlossen.

 

Vor kurzem unterzeichneten die Parteivorsitzenden Dr. Katja Leikert (CDU) und Christoph Degen (SPD) sowie die beiden Fraktionsvorsitzenden Klaus Schejna (SPD) und Michael Reul (CDU) den ausgehandelten Koalitionsvertrag. Das Papier war zuvor mit breiter Mehrheit von der jeweiligen Parteibasis gebilligt worden. Damit kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition, die im Main-Kinzig-Kreis bereits von 1993 bis 2011 gemeinsam erfolgreich Politik gestaltet hatte.

Wechselnde Mehrheiten im Kreistag haben somit ein Ende; stattdessen setzen die Verantwortlichen künftig wieder auf stabile Verhältnisse. In politisch bewegten Zeiten wie diesen ein klares Zeichen für mehr Sicherheit und Stabilität, damit der Main-Kinzig-Kreis auch künftig auf Erfolgskurs bleibt. Nicht zuletzt deshalb sei dem Koalitionsvertrag das Leitmotiv „Klare Inhalte, stabile Mehrheiten, wirtschaftliche Stärke, gesellschaftlicher Zusammenhalt – Unser Main Kinzig Kreis“ vorangestellt worden. Im Fokus des Koalitionsvertrags steht u.a. das Thema „Wirtschaft und Arbeit“, zudem soll die Konsolidierung der Kreisfinanzen fortgesetzt werden. Ein weiteres Augenmerk liegt auf den Themen Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum, Investitionen in Schule und Bildung sowie der Verbesserung der medizinischen Versorgung und der Pflege sowie der Stärkung des ländlichen Raums.

„In vielen persönlichen Gesprächen ist das gegenseitige Vertrauen und das Verständnis für die jeweilige Position des anderen in Sachfragen in den vergangenen Monaten gewachsen. Wir freuen uns daher auf die Zusammenarbeit und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Beste für unseren Main-Kinzig-Kreis erreichen werden. Wir wollen wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlichem Zusammenhalt verbinden. Dieses Ziel spornt uns täglich an“, erklären Leikert, Degen, Schejna und Reul.

 

31.05.2018 in Landkreis

Gravierender Imageschaden droht

 

Gravierender Imageschaden droht

Überzeugungsarbeit leisten, aber auch klare Kante zeigen: SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe (links) und Landtags-abgeordneter Christoph Degen überreichten an Thermo-Fisher-Geschäftsführer Elmar Rübsam eine Protestnote des SPD-Unterbezirksverbandes

Stellenabbau: Degen und Raabe reden Klartext mit  Geschäftsleitung von Thermo Fisher

Langenselbold. Ihren Unmut und ihre Empörung über den geplanten Abbau von 101 Stellen bei Thermo Fisher haben Dr. Sascha Raabe und Christoph Degen bereits in einer gemeinsamen Pressemitteilung kundgetan. Bei einem Besuch des Labortechnik-Unternehmens in Langenselbold überreichten der Bundestagsabgeordnete und der Landtagsabgeordnete an Geschäftsführer Elmar Rübsam eine Protestnote des SPD-Unterbezirks Main-Kinzig, die auch Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler unterzeichnet haben.

Klare Kante zeigen, aber auch Überzeugungsarbeit leisten: In einem sehr konstruktiven Gespräch machten beide Seiten deutlich, dass die „Suche nach einer Kompromisslinie“ im Vordergrund stehe. „Thermo Fisher muss sich im Klaren sein, dass in erster Linie 101 Einzelschicksale auf dem Spiel stehen, aber auch ein gravierender Imageschaden für ein Unternehmen von bislang bestem Ruf droht“, machte Raabe deutlich. Stellenabbau bei gleichzeitig hohen Unternehmensgewinnen, dazu die Gewerbesteuer-Rückerstattung von 23 Millionen Euro durch die Stadt Langenselbold, würden die Firma in der öffentlichen Wahrnehmung in ein schlechtes Licht rücken. „Das riecht nach Raubtierkapitalismus, nicht nach dem Verhalten eines ehrbaren Kaufmanns“, befand Raabe.

Bei einer Firma, die rote Zahlen schreibe, wäre ja noch ein Grundverständnis vorhanden, aber die derzeitigen Pläne von Thermo Fisher hätten einen ganz bitteren Beigeschmack, ergänzte Degen und unterstrich als Chef der Main-Kinzig-SPD: „Die Arbeitnehmer hier sind keine Spielfiguren wie auf einem Brettspiel. Wenn die Unternehmensspitze in den USA mit Menschen spielt als seien es Spielfiguren, dann geht das zu weit. Ein Unternehmen wie Thermo Fisher hat eine Verantwortung für seine Angestellten, die seit vielen Jahren der Firma treu dienen. Wir werden nicht aufhören, an der Seite der Angestellten die Unternehmensführung daran zu erinnern“.

Der Konzern aus den USA plant, bis Sommer 2019 exakt 101 der 750 Stellen in Langenselbold nach Ungarn und Schottland zu verlagern, wo die Bereiche Auftragsabwicklung und Buchhaltung gebündelt werden sollen. Produktion, Forschung und Entwicklung bleiben unverändert in der Gründaustadt. Bundestagsabgeordneter Raabe äußerte sein Unverständnis, dass ein Unternehmen durch die Verlagerung ein hohes Risiko eingehe, weil Wissen, Begeisterung und Engagement vieler langjähriger Mitarbeiter verloren gehe, die das Unternehmen erst zu dem gemacht haben, was es heute ist. Im digitalen Zeitalter sei es möglich, Kundenbetreuung von jedem Ort aus abzuwickeln.  Das Lohnniveau in Ungarn ist in etwa zwei Drittel niedriger als in Deutschland. „Hier liegen wohl die wahren Beweggründe. Es geht nur um Zahlen. Die Moral bleibt auf der Strecke“, bilanzierte Raabe.

Die SPD-Politiker waren sich letztlich einig, dass es darum gehe, Überzeugungsarbeit bei der Konzernmutter in den USA zu leisten. „Wir werden den Kontakt zur Geschäftsführung aufrecht erhalten“, konstatierte Degen.

 

28.05.2018 in Landkreis

Kreiswerke Main-Kinzig GmbH – ein starker Partner für kommunale Daseinsvorsorge

 

Kreiswerke Main-Kinzig GmbH – ein starker Partner für kommunale Daseinsvorsorge

SPD-Kreistagsfraktion besucht gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz und Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler den Standort der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH in Gelnhausen

Um über das Angebot und die Struktur der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH Informationen aus erster Hand zu erhalten, besuchten Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz, der dem Aufsichtsrat der Gesellschaft vorsitzt, und Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler den Standort in Gelnhausen. Empfangen wurden sie von Geschäftsführer Bernd Schneider und Oliver Habekost, Geschäftsführer der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH und der Naturenergie Main-Kinzig GmbH, zweier Tochtergesellschaften der Kreiswerke.

 „Als regionaler Energieversorger stehen wir für Zuverlässigkeit und innovative Ideen. Wir versorgen die Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit Strom, Gas und Wasser und haben den Anspruch, flexibel, schnell und nah am Kunden zu sein. Unser Credo lautet ganz klar EINER VON HIER“, erklärt Geschäftsführer Bernd Schneider. Oliver Habekost ergänzt: „Wir möchten richtungsweisend auf künftige Energieformen hinwirken, engagieren uns auf diesem Gebiet deshalb schon seit vielen Jahren und investieren in regenerative Energieprojekte wie z.B. Wind- und Solarparks oder auch in Aufdachanlagen mit unserem Photovoltaik-Mietmodell. Beispielhaft hierfür stehen die beiden Solarparks in Bruchköbel und Neuberg. Diese liefern auf insgesamt 124.000 Quadratmetern Gesamtfläche rund 5,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit sparen wir jährlich 3.600 Tonnen CO² ein“.

Auf dem anschließenden gemeinsamen Rundgang erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Servicezentrale, über die die Kreiswerke für ihre Kunden telefonisch erreichbar sind, sowie den Serverraum  – das eigene, ISO-zertifizierte Rechenzentrum des Unternehmens.

Besonders beeindruckt waren die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von der zentralen Überwachung der Stromversorgung im gesamten Kreiswerke-Versorgungsgebiet. In der Netzleitstelle ist an zahlreichen Monitoren zu sehen, ob das Stromnetz intakt ist. Störungen werden unmittelbar angezeigt und von hier aus können erste Maßnahmen getroffen werden, wie beispielsweise die Schaltung von Umleitungen, bis die Störung vor Ort behoben ist.

Am Ende des Besuches dankte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion für die Möglichkeit des Einblickes in die Struktur der Kreiswerke Main-Kinzig und die vielfältigen Informationen. „Wir Sozialdemokraten im Main-Kinzig-Kreis werden auch weiterhin daran festhalten, dass die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger mit Energie und Wasser in kommunaler Verantwortung bleibt. Die Daseinsvorsorge in kommunaler Hand ist und bleibt Garant dafür, dass die Menschen in der Region auf Zuverlässigkeit bauen können und vor Spekulation bewahrt werden“, so Klaus Schejna zum Abschluss des Informationsbesuches.

 

13.05.2018 in Landkreis

Traditioneller Messebesuch von SPD-Kreistagsfraktion und Kreisvorstand in Wächtersbach

 

Traditioneller Messebesuch von SPD-Kreistagsfraktion und Kreisvorstand in Wächtersbach

SPD-Kreistagsfraktion und Mitglieder des Vorstandes der SPD im Main-Kinzig-Kreis besuchen gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz und Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler die 70. Messe Wächtersbach

Bürgermeister Andreas Weiher führte die Besucher/innen über die Messe und informierte über die Neuerungen in diesem Jahr. Erster Anlaufpunkt war der Bauernmarkt mit angeschlossener landwirtschaftlicher Ausstellung, wo sich die Kommunalpolitiker/innen in Begleitung von Landrat a.D. Karl Eyerkaufer über die angebotenen regionalen Spezialitäten informierten und natürlich das Bier der Bürgerbräu Wächtersbach kosteten. Nach einem Besuch des Messestandes der GNZ ging es dann weiter in die Halle 15, dem mobilen Main-Kinzig-Forum, in dem sich in diesem Jahr der Main-Kinzig-Kreis zum ersten Mal in einer eigenen Messehalle präsentiert.

An den Ständen von Kreiswerken Main-Kinzig und Naturenergie Main-Kinzig GmbH, wurde die SPD-Kreistagsfraktion von den Geschäftsführern Bernd Schneider und Oliver Habekost empfangen und über Aktuelles informiert. Weiter ging es zum Amt für Umwelt- und Naturschutz und zur Spessart Tourismus wo die Sozialdemokraten/innen über die aktuellen regionalen touristischen Angebote ins Bild gesetzt wurden. Am Stand der Main-Kinzig-Gas begrüßte Geschäftsführer Herbert Kiefer die Kommunalpolitiker/innen. Die Stände der KCA (Kommunales Center für Arbeit) und der AQA (Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung GmbH) bieten Informationen rund um das Thema Arbeitsvermittlung. Bei der AQA finden Messebesucher außerdem eine Auswahl an Produkten, die in den Ausbildungsbetrieben hergestellt und zugunsten einer Sozialeinrichtung verkauft werden. Direkt nebenan geben die Bildungspartner Main-Kinzig-GmbH einen Überblick über das Thema Weiterbildung.

Am Stand der Alten- und Pflegezentren stellte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler den Besucher/innen einen besonderen Helfer in der Therapie demenzkranker Menschen vor. Der Pflegeroboter in Form eines Sattelrobbenbabys reagiert auf Berührung und Geräusche und soll zum Sprechen anregen und Erinnerungen wecken.

Nach einem Besuch bei den Ständen des DRK, des Gefahrenabwehr-zentrums und der Main-Kinzig-Kliniken, ging es weiter in die Halle 11, wo die Sozialdemokraten/innen mit dem Besuch der Stände von Polizeipräsidium Südosthessen und der Bundeswehr ihren Messerundgang beendeten.

Für die SPD-Kreistagsmitglieder, die ehrenamtlich in den unterschiedlichen Fachbereichen ihre Schwerpunkte in der Kreispolitik vertreten, ist die Messe Wächtersbach jedes Jahr wieder eine gute Gelegenheit mit den Unternehmen, Behörden und Ausstellern ins Gespräch zu kommen.

 

01.05.2018 in Landkreis

Kinderarmut – wie hoch ist die Zahl der Betroffenen im Main-Kinzig-Kreis?

 

Kinderarmut – wie hoch ist die Zahl der Betroffenen im Main-Kinzig-Kreis?

Sozialpolitiker der SPD-Kreistagsfraktion kündigen Antrag zur Erhebung der Zahlen für die Kreistagssitzung im Juni an
 
+Sozialpolitiker der SPD-Kreistagsfraktion beraten sich mit Landrat Thorsten Stolz zum Thema Kinderarmut

 

Zwanzig Prozent der Kinder in Deutschland sind laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von Armut unmittelbar betroffen oder aber davon bedroht. Wie stellt sich diese Problematik im Main-Kinzig-Kreis dar? Das wollen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der SPD-Kreistagsfraktion wissen und kündigen einen entsprechenden Antrag zur Kreistagssitzung im Juni an.

Nach dem Willen der heimischen SPD sollen im Main-Kinzig-Kreis – losgelöst von Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene – konkrete Projekte zur Stärkung von Kindern auf den Weg gebracht werden.

„Bereits im ausgehandelten Koalitionspapier mit der CDU haben wir Sozialdemokraten großen Wert darauf gelegt festzuhalten, dass auch im Main-Kinzig-Kreis Kinder von Armut betroffen oder bedroht sind und wir hier tätig werden müssen. Nun haben wir uns in einer ersten Arbeitssitzung gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt. Wir möchten wissen, wie viele Kinder im Main-Kinzig-Kreis in Familien leben, die sogenannte Leistungsbezieher nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) sind. Wie viele Kinder in unserem Landkreis besuchen die Tafeln? Diese Erhebungen, die im Sozialausschuss vorgestellt werden sollen, können uns zunächst Aufschluss geben darüber, wo und wie groß der Handlungsbedarf ist“, erklärt Jutta Straub, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion.

In einem zweiten Schritt wollen die sozialdemokratischen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker dann erarbeiten, was unternommen werden kann, um eine möglichst breite Bildungs- und Kulturteilhabe für Kinder im Main-Kinzig-Kreis – unabhängig vom Einkommen der Eltern – erreichen zu können.

„Dies kann und darf nicht am Reißbrett entschieden werden, sondern muss unter Einbeziehung aller Beteiligten geschehen. Wichtig für uns ist dabei, ein möglichst breites Spektrum abzudecken, und die Kinder vor möglicher sozialer Isolation zu bewahren“, macht Jutta Straub deutlich

 

25.03.2018 in Landkreis

Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD

 

Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD

 
+Klaus Lindenau, Jutta Straub und Birgit Reuhl (von links) ehren Lilli Held

70 Jahre Mitgliedschaft in der SPD feierte Frau Lilli Held aus Erlensee-Langendiebach. Vertreter des Ortsvereins (Magistratsmitglied Klaus Lindenau, Vorsitzende Birgit Reuhl und, nicht im Bild, Stadtverordnetenvorsteher Uwe Laskowski) besuchten Frau Held gemeinsam mit Jutta Straub, der Vorsitzenden des Sozialausschuss des Main-Kinzig-Kreises, um ein Geschenk zu übergeben und die herzlichsten Glückwünsche auszusprechen. Frau Held erfreut sich bester Gesundheit und nimmt noch rege am gesellschaftlichen Leben teil. Lilli Held berichtete von ihren Anfängen bei der politischen Jugendorganisation der "Falken". In ihrer Kindheit und Jugend spielte die gebürtige Langendiebacherin im Fallbach und badete in der Kinzig. Gerne denkt sie in mancher Hinsicht an alte Zeiten zurück. Doch ihre positive Lebenseinstellung lässt sie auch das Hier und Heute in vollen Zügen genießen

 

25.03.2018 in Landkreis

SPD im Main-Kinzig-Kreis steht für Sachpolitik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger

 

SPD im Main-Kinzig-Kreis steht für Sachpolitik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger

Fraktions- und Parteispitze sprechen sich für einen nach vorne orientierten und nicht rückwärtsgerichteten Politikstil aus
 

 

„Wir Sozialdemokraten stehen im Main-Kinzig-Kreis nach wie vor für eine sachorientierte Politik im Sinne und zum Wohle der Menschen, die hier leben“, macht Fraktionsvorsitzender, Klaus Schejna, deutlich. Untrennbar mit Landrat a.D. Erich Pipa seien Leuchttürme wie der flächendeckende Ausbau mit schnellem Internet im Kreisgebiet oder zukunftsweisende Investitionen in die kreiseigenen Kliniken, Schulen und Infrastruktur verbunden, ohne dabei die Kreisfinanzen aus dem Auge verloren zu haben. 

„Mut ist nicht immer und nicht für alle Beteiligten bequem, aber der Mut und eine gesunde Portion Hartnäckigkeit des ehemaligen Landrats Erich Pipas haben sich in unserem Landkreis ausgezahlt und das ist es, was für uns zählt. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, seine Verdienste im Nachhinein beschädigen zu wollen“, betont Christoph Degen, Vorsitzender der SPD im Main-Kinzig-Kreis. Die Sozialdemokraten signalisieren klar, dass es zum guten Ton ernsthafter Politik auch gehört, Verdienste für den Kreis über Parteigrenzen hinweg anzuerkennen. „Sowohl Landrat a.D. Rüger, als auch Landrat a.D. Eyerkaufer und Landrat a.D. Pipa haben sich um unseren Kreis verdient gemacht. Dafür gebührt ihnen Dank“, so Schejna und Degen weiter. 

Die Sozialdemokraten weisen noch einmal auf einen ausgehandelten und zukunftsweisenden Koalitionsvertrag hin, der unterschriftsreif vorliege. Die Parteigremien haben diesem Vertrag bereits zugestimmt. 

„Uns liegt eine gute Arbeitsgrundlage vor und wir wollen weiterhin eine solide und nach vorne ausgerichtete Politik für den Main-Kinzig-Kreis gestalten. Dies können wir als stärkste Kraft im Kreistag gemeinsam mit unserem Landrat Thorsten Stolz und unserer Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler selbstbewusst anpacken und somit die erfolgreiche Politik für unsere Bürgerinnen und Bürger fortsetzen“, erklären Schejna und Degen abschließend.

 

14.03.2018 in Landkreis

qual Pay Day und 100 Jahre Wahlrecht für Frauen in Deutschland

 

qual Pay Day und 100 Jahre Wahlrecht für Frauen in Deutschland

Die Frauen der SPD-Kreistagsfraktion erinnern an den 19. Januar 1919
 
+Frauen der SPD-Kreistagsfraktion Main-Kinzig erinnern an 100 Jahre Frauenwahlrecht und den Equal-Pay-Day 2018 am 18. März

 

Anlässlich der Frühjahrs-Klausur der SPD-Kreistagsfraktion erinnerten die SPD-Frauen gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten, Susanne Simmler, all der Frauen und Männer, die mit ihrem Einsatz dafür kämpften und ermöglichten, dass vor 100 Jahren das aktive und passive Wahlrecht für Frauen in Deutschland eingeführt wurde. Wählen und gewählt werden, durften Frauen in Deutschland dann erstmals am 19. Januar 1919. Für junge Frauen von heute ist es kaum vorstellbar, dass dieses Recht nicht immer eine Selbstverständlichkeit war. 

„Viel ist in der Zwischenzeit passiert aber viel bleibt immer noch zu tun. Altersarmut betrifft auch heute noch in erster Linie Frauen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist leider auch in der heutigen Zeit kein Selbstläufer. Ebenso verhält es sich bei der Besetzung von Führungspositionen. Ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen die die gleichen Voraussetzungen mitbringen bei der Besetzung in Chefetagen, ist leider noch immer Illusion“, machen die drei stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Uta Böckel, Jutta Straub und Kerstin Schüler deutlich. 

Der Weltfrauentag am 8. März soll immer wieder daran erinnern und mahnen, dass viele Frauen nach wie vor nicht selbst bestimmt leben können. 

Am sogenannten Equal Pay Day, dem Tag, bis zu dem Frauen gegenüber Männern in einem Kalenderjahr faktisch umsonst gearbeitet haben, wird in diesem Jahr am 18. März in ganz Deutschland erneut darauf aufmerksam gemacht, dass der Lohnunterschied in der Bundesrepublik zwischen den Geschlechtern aktuell noch immer 21 Prozent beträgt. 

Das Fazit der Sozialdemokratinnen der Kreistagfraktion im Main-Kinzig-Kreis: „Es gibt noch viel zu tun! Wir bleiben dran!“

 

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