Nachrichten zum Thema Landkreis

18.02.2018 in Landkreis

Bertha-von-Suttner-Schule – Ganztagsschule mit hervorragenden Angeboten

 

Bertha-von-Suttner-Schule – Ganztagsschule mit hervorragenden Angeboten

Bildungspolitiker der SPD-Kreistagsfraktion informieren sich gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz über die Entwicklung der Integrierten Gesamtschule (IGS) des Main-Kinzig-Kreises in Nidderau
 
+Bildungspolitiker der SPD-Kreistagsfraktion informieren sich gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz an der Bertha-von-Suttner-Schule - eine integrierte Gesamtschule des Kreises - in Nidderau

 

Bildungspolitiker der SPD-Kreistagsfraktion besuchten gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz und Vertretern der SPD Nidderau die Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau, eine Integrierte Gesamtschule des Kreises. Schulleiterin Manuela Brademann und ihre Stellvertreterin Bärbel Nocke-Olliger informierten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten über das Konzept und die aktuelle Entwicklung der Schule, die von rund 840 Schülerinnen und Schülern in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 besucht wird. Das Kollegium besteht derzeit aus rund 70 Lehrerinnen und Lehrern. 

„Unsere Einrichtung ist Kulturschule, Schule mit musikalischem Schwerpunkt, Umweltschule und wir tragen außerdem dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, worauf wir besonders stolz sind“, erklärt die Schulleiterin. 

Die weiterführende Schule, die zwischen den beiden Nidderauer Stadtteilen Windecken und Heldenbergen angesiedelt ist, bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine breite Unterrichtspalette in kleinen Klassen und Kursen mit differenzierten Angeboten und sogenannten Profilklassen. „Als Kulturschule legen wir besonderen Wert auf ästhetische Zugangsweisen und eine kreative Unterrichtspraxis. So unterstützen beispielsweise Rollenspiele im Geschichts- oder Biologieunterricht die Lernerfolge. Das Thema „Körper“ im Mathematikunterricht wird begleitet von einer Ausstellung der von den Schülerinnen und Schülern angefertigten Flacons, Verpackungen oder auch Bauwerken. Damit drücken wir einerseits unsere Wertschätzung aus, andererseits wird durch die Verbindung von Theorie und Praxis das Lernen lebendiger gestaltet“, macht Manuela Brademann deutlich. 

Die Schule arbeitet schon seit einigen Jahren im Betreuungsprofil 1 mit Unterrichtszeiten von 7:50 Uhr bis 15:15 Uhr an fünf Wochentagen. Auf die Frage, wie sie ihr Kollegium von den Vorteilen des Einstiegs in Schule mit Nachmittagsangeboten überzeugen konnte, erklärte Manuela Brademann: „Anfängliche Ängste unter den Kolleginnen und Kollegen konnten schnell abgebaut werden, nachdem wir in der Zeit von 2012 mit rund 13 Stunden bis heute 102 Lehrerstunden für den Ganztag wirklich gut aufgestellt sind. An den Nachmittagen können unsere Lehrkräfte auch persönlichen Neigungen nachgehen, indem sie auf freiwilliger Basis Angebote begleiten, mit denen sie ihre eigenen Interessen beispielsweise im sportlichen oder auch musikalischen Bereich an die jungen Menschen vermitteln. Dadurch, dass die Angebote für die Schülerinnen und Schüler freiwillig angenommen werden, findet Lehren und Lernen in einer ganz anderen Atmosphäre statt. Das schätzen auch die Kolleginnen und Kollegen inzwischen sehr“. Besonderen Wert legen Brademann und Nocke-Olliger darauf, dass an ihrer Schule nicht nur schwächere Schüler gefördert, sondern auch die Stärkeren mit auf sie zugeschnittenen Angeboten zusätzlich zum Regelunterricht gefordert werden. So gibt es beispielsweise im Fach Deutsch im Jahrgang Fünf für alle Klassen eine zusätzliche Deutschstunde, in der „Kreatives Schreiben“, Lesetraining oder ein Rechtschreibkurs angeboten wird. Das gut durchdachte Konzept trägt wesentlich dazu bei, dass eine Stigmatisierung nahezu ausgeschlossen ist, weil sowohl schwache als auch stärkere Schülerinnen und Schüler am individuell ausgerichteten Deutsch oder Mathematik Plus Unterricht teilnehmen. 

Mittlerweile hat die Schule einen Antrag auf die Erweiterung hin zu Betreuungsprofil 2 beim Schulträger gestellt. Im Kreistag am 15. Dezember vergangenen Jahres, wurde diesem Antrag einstimmig zugestimmt. 

Auch baulich hat sich viel getan an der Bertha-von-Suttner-Schule. Insgesamt rund 8,9 Millionen Euro hat der Schulträger in den letzten zehn Jahren an den Schulstandort investiert. Spätestens nach den Herbstferien soll die Einweihung des neu renovierten naturwissenschaftlichen Traktes stattfinden. Mit drei Chemieräumen, drei Biologieräumen, zwei Physikräumen und zwei sogenannten Hybridräumen, die wahlweise für Chemie-, Biologie- oder Physikunterricht genutzt werden können verfügt die Schule dann über optimale Lernumgebungen für einen modernen naturwissenschaftlichen Unterricht. Die Schulleiterinnen bedankten sich bei Landrat Thorsten Stolz als Vertreter des Schulträgers Main-Kinzig-Kreis und den Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion dafür, dass ihre Einrichtung bei ihrer Weiterentwicklung sowohl intensiv begleitet als auch finanziell gut unterstützt wird. 

Zum Abschluss des interessanten Austauschs bedankte sich Uta Böckel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des Bildungsausschusses des Landkreises bei der Schulleitung mit den Worten: „Es macht wirklich Freude zu sehen, mit welchem leidenschaftlichen Engagement Sie für Ihre Aufgaben förmlich brennen! Ihr Konzept ist durchdacht, die differenzierten Angebote hervorragend und kreativ – so macht Schule Freude! Dass Konzepte wie Ihres erfolgreich sind, wird auch durch die Verlautbarungen zu den letzten PISA-Studien ausdrücklich bestätigt.“

 

14.12.2017 in Landkreis

Im Main-Kinzig-Kreis soll eine Stabsstelle „Ganztagsschulausbau“ eingerichtet werden

 

Im Main-Kinzig-Kreis soll eine Stabsstelle „Ganztagsschulausbau“ eingerichtet werden

Einen entsprechenden Antrag zum Haushalt stellt die SPD Kreistagsfraktion zur Kreistagssitzung am 15. Dezember
 

 

„Mit einem Antrag zum Kreishaushalt für das Jahr 2018 plädieren wir dafür, dass der Main-Kinzig-Kreis eine Stabsstelle „Ganztagsschulausbau“ einrichtet, die als Schnittstelle zwischen Schulträger, Schulgemeinden, Schulkonferenz, Städten und Gemeinden sowie dem Staatlichem Schulamt dient. Die Einrichtung dieser Stabsstelle soll ohne die Ausweitung des Stellenplans und somit personalkostenneutral erfolgen“, erklärt Uta Böckel (SPD), bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport und Partnerschaften im Main-Kinzig-Kreis. 

Der Stabsstelle soll nach Meinung der Sozialdemokraten im Bereich „Schulentwicklungsplanung“ angesiedelt sein und eine beratende und koordinierende Funktion einnehmen, um bestehende Möglichkeiten und Voraussetzungen von Schulen auf dem Weg in ein Betreuungsprofil abzustimmen und gemeinsam weiterzuentwickeln sowie Unterstützung bei der notwendigen Konzepterarbeitung zu vermitteln. 

„Auf dem Weg hin zu einem der drei möglichen Betreuungsprofile oder auch als Schule im Pakt für den Nachmittag, gilt es bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, beispielsweise Konzepte für die Betreuung zu erarbeiten“, weiß Sebastian Maier, Maintaler Kreistagsabgeordneter der SPD und erklärt weiter: „Einige Schulen im Main-Kinzig-Kreis haben sich bereits auf den Weg begeben und bieten eine Betreuung von Schülerinnen und Schülern an Nachmittagen an. Um den Ausbau der Nachmittagsbetreuung an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis weiter voran zu bringen, soll interessierten Schulen Unterstützung durch die Einrichtung einer entsprechenden Stabsstelle seitens des Schulträgers angeboten werden“, begründen Böckel und Maier den Haushaltsantrag.

 

13.12.2017 in Landkreis

Wohnortnahe pflegerische Betreuung im Main-Kinzig-Kreis weiter ausbauen

 

Wohnortnahe pflegerische Betreuung im Main-Kinzig-Kreis weiter ausbauen

Einen entsprechenden Antrag dazu stellt die SPD Kreistagsfraktion zur Kreistagssitzung am 15. Dezember, in der über den Kreishaushalt für das Jahr 2018 beraten und beschlossen wird
 

 

Mit einem Antrag zum Haushalt des Landkreises für das Jahr 2018 will die SPD-Kreistagsfraktion den Kreisausschuss beauftragen, in Zusammenarbeit mit interessierten Kommunen vorrangig des ländlichen Raumes ein Konzept zu entwickeln, um voll- sowie teilstationäre Hilfeangebote zur pflegerischen Betreuung wohnortnah zu realisieren. „Das Dependance-Modell der Alten- und Pflegezentren kann hierbei als Vorbild dienen. Hierbei gilt es, auf zukunftsfähige Konzeptionen und Kooperationen, auch mit am Markt tätigen Dritten, zu achten. Das Konzept soll insbesondere für kleinere Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis entwickelt werden, die bereits seit längerer Zeit vergeblich versuchen, eine wohnortnahe stationäre Pflege zu realisieren. In dem Konzept sollen zudem Fördermöglichkeiten des Landes, des Kreises und der Kommunen aufgezeigt und entwickelt werden, um eine wohnortnahe stationäre Pflege zu erreichen. Bei Umsetzung des Konzeptes sollen hierzu Mittel aus der ÜWAG-Rücklage des Kreises zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Jutta Straub (SPD) Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Familien, Senioren und Demografie im Main-Kinzig-Kreis. 

Auch der Main-Kinzig-Kreis befinde sich auf dem Weg in eine Gesellschaft des langen Lebens. Derzeit leben im Kreis 413.000 Menschen, davon sind 113.300 Menschen über 65 Jahre alt. Die Zahl der allein lebenden alten Menschen steigt und die Zeit einer Pflegebedürftigkeit wird zu einem eigenen vierten Lebensabschnitt. Dabei wird bis zum Jahr 2030 die Pflegebedürftigkeit von derzeit durchschnittlich 8,5 Jahre auf zehn Jahre steigen. Damit ist die demographische Entwicklung in den kommenden Jahren die größte gesellschaftliche Herausforderung, meinen die Sozialdemokraten im Kreistag. 

„Dieser Entwicklung muss der Main-Kinzig-Kreis mit einer intensiven bedarfsgerechten regionalen Pflegeversorgung begegnen. Während stationäre Anbieter auf dem freien Markt den Bau von stationären Einrichtungen insbesondere von der zu erwartenden Gewinnmarge abhängig machen, kommt dem Landkreis und den Kommunen im Rahmen der Daseinsfür- und -vorsorge eine andere Aufgabe zu. Ziel der kommunalen Familie muss es sein, wohnortnahe Angebote zur ambulanten aber besonders der stationären Betreuung auch dort zu realisieren, wo der Profit nicht an erster Stelle steht, sondern die Bürgerinnen und Bürger, deren Wunsch es ist, während der Pflegebedürftigkeit die Heimat nicht zu verlassen und in vertrauter Umgebung stationär gepflegt zu werden. Auf diese Weise kann auch gewährleistet werden, dass Angehörige keine weiten Wege auf sich nehmen müssen“, macht SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Schejna deutlich. 

Die Dependancen der Alten- und Pflegezentren seien ein gutes Beispiel dieser wohnortnahen Versorgung in ländlichen Gebieten. Die Akzeptanz für die Einrichtungen in Ronneburg, Neuberg, Hammersbach und Limeshain sei groß, was an der Belegungsquote deutlich werde. 

„Ziel des Konzeptes soll es sein, auf der einen Seite innovative Angebote zur wohnortnahen stationären Versorgung aufzuzeigen und auf der anderen Seite im kommunalen Schulterschluss Fördermöglichkeiten durch das Land, den Kreis und die Kommunen darzustellen. Die interkommunale Zusammenarbeit sollte hierbei eine besondere Berücksichtigung finden. Denkbar wäre aus unserer Sicht beispielsweise, dass Kommunen geeignete Grundstücke zur Verfügung stellen und der Main-Kinzig-Kreis Förderzuschüsse aus den noch vorhandenen Mitteln der ÜWAG-Rücklage als Investitionskostenzuschuss zusagt“, so Straub und Schejna. 

Laut Beschluss des Kreistags vom 21.6.2013 sollen aus der ÜWAG-Rücklage Investitionen finanziert werden, die der nachhaltigen Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises und seiner Gesellschaften dienen. In der Begründung des Antrages ist definiert, dass der Verkaufserlös der ÜWAG-Anteile beispielweise für nachhaltige Zukunftsinvestitionen zu verwenden ist. „Die Aufgabe, eine angemessene stationäre Pflege wohnortnah sicherzustellen, ist zweifelsohne eine solche nachhaltige Zukunftsinvestition im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises“, so Straub und Schejna abschließend.

 

01.12.2017 in Landkreis

Wie steht es um die Lehrerversorgung an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis?

 

Wie steht es um die Lehrerversorgung an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis?

Mit einem entsprechenden Antrag zur Kreistagssitzung am 1. Dezember hakt die SPD-Kreistagsfraktion nach
 

 

Mit einem Antrag zur Sitzung des Kreistages am 1. Dezember bittet die SPD-Kreistagsfraktion den Kreisausschuss beim Staatlichen Schulamt nachzufragen, wie sich der hessenweite Lehrermangel im Main-Kinzig-Kreis niederschlägt. 

„Für uns ist dabei besonders von Interesse, inwieweit die tatsächliche Lehrerversorgung an den Schulen des Main-Kinzig-Kreises sich mit der seitens des Hessischen Kultusministeriums garantierten Grundunterrichtsversorgung und den zugesagten Zuschlägen deckt. Auch soll erfragt werden, wie viele Planstellen derzeit unbesetzt sind“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Uta Böckel. 

Darüber hinaus solle in Erfahrung gebracht werden, in welchen Fächern an welchen Schulformen derzeit Lehrerstellen in welchem Umfang nicht besetzt werden können. Wissen wollten die Sozialdemokraten außerdem, in welchem Umfang und in welchen Beschäftigungsverhältnissen an Grundschulen und Förderschulen bereits pensionierte Lehrkräfte und Lehrkräfte für Gymnasien oder Haupt- und Realschulen, zum Einsatz kommen. 

Schließlich solle die Frage beantwortet werden, wie viele Personen derzeit an den allgemeinbildenden Schulen des Main-Kinzig-Kreises unterrichten, die weder über ein Lehramt noch eine Lehrbefähigung verfügen.

„Der Presse ist zu entnehmen, dass an den hessischen Grundschulen und Förderschulen zum Beginn dieses Schuljahres mindestens 100 Lehrerstellen nicht besetzt waren. Nach dem Ende der Herbstferien, hatte das Kultusministerium mitgeteilt, dass ein Viertel der bisher unbesetzten Stellen besetzt werden konnte. Zudem wurde berichtet, dass ein nicht unerheblicher Teil der Personen, die an Hessens Schulen unterrichten, überhaupt nicht über ein Lehramt oder eine Lehrbefähigung verfügen. Wir wollen wissen, was diesbezüglich Sachstand an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis ist“, erklärt Uta Böckel die Intention des Antrages. 

Um dem Mangel abzuhelfen, sollten nach Aussage des Hessischen Kultusministers auch Lehrkräfte mit dem Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie dem Lehramt an Gymnasien an Grundschulen und Förderschulen zum Einsatz kommen. 

Darüber hinaus habe der Kultusminister pensionierte Grundschullehrer und Förderschullehrer in einem Brief gebeten, durch ihre Rückkehr den Mangel an Grundschullehrern und Förderschullehrern zu lindern. 

„Wir sehen also Klärungsbedarf darüber, ob auch im Main-Kinzig-Kreis bereits pensionierte Grundschullehrer und Förderschullehrer oder aber Personen, die überhaupt über kein Lehramt oder eine Lehrbefähigung verfügen, an den Schulen des Kreises unterrichten“, so Böckel abschließend.

 

29.11.2017 in Landkreis

Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in den Naturhaushalt im Main-Kinzig-Kreis durchführen

 

Bahnstrecke Hanau-Fulda: Kompensationsmaßnahmen für Eingriffe in den Naturhaushalt im Main-Kinzig-Kreis durchführen

SPD Kreistagsfraktion stellt dazu einen Antrag zur Kreistagssitzung am 1. Dezember
 

 

Mit der Aus- und Neubaustrecke Hanau – Würzburg/Fulda werden Eingriffe in den Naturhaushalt vorbereitet. Derzeit befindet sich die Planung für den Abschnitt zwischen Gelnhausen und Würzburg/Fulda in der Vorbereitung zum Raumordnungsverfahren (ROV). Ziel dieses Verfahrens ist die Festlegung einer Vorzugsvariante unter Berücksichtigung aller Umweltbelange und unter Beteiligung der Öffentlichkeit.

„Derartige Großbauprojekte stellen zweifellos einen Eingriff in den Naturhaushalt dar. Mit unserem Antrag wollen wir daher die zuständigen Landesbehörden auffordern, die mit dem Aus- und Neubau der Bahnstrecke zwischen Gelnhausen und Fulda einhergehenden Eingriffe in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild im Main-Kinzig-Kreis notwendigen Kompensationsmaßnahmen auch hier bei uns im Main-Kinzig-Kreis durchzuführen. Dazu soll eine Steuerungsgruppe gegründet werden, die ein entsprechendes Kompensationskonzept für den Main-Kinzig-Kreis erstellt. Angehören sollen diesem Gremium Fachbehörden und anerkannte Verbände aus den Bereichen Landwirtschaft, Landschaftspflege, Wasser- und Naturschutz, Vertreter der Bahn und Hessen Mobil sowie Vertreter der Kommunen. Die von der Steuerungsgruppe festgelegten Maßnahmen sollen Bestandteil des Raumordnungsverfahrens sein und auch in das spätere Planfeststellungsverfahren übernommen werden. Eine Verlagerung der Kompensationsmaßnahmen außerhalb des Main-Kinzig-Kreises ist dabei soweit wie möglich zu vermeiden“, begründet der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Klaus Schejna, das Ziel des Antrages. 

Der MKK sei hauptbetroffen von der Planung, werde erhebliche Funktionsverluste im Naturhaushalt hinnehmen müssen und sollte somit von den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen besonders begünstigt werden. Die unvermeidbar gestörten Funktionen des Naturhaushaltes im Main-Kinzig-Kreis seien auch dort gleichartig und gleichwertig wieder herzustellen. 

Auch wenn die Kompensationsmaßnahmen erst abschließend im Planfeststellungsverfahren festgelegt würden, sollte bereits frühzeitig im ROV sowohl politisch als auch durch die fachliche Stellungnahme auf die Berücksichtigung des Main-Kinzig-Kreises im Rahmen der Kompensationsplanung Einfluss genommen werden.

„In den 90er Jahren wurde für die Großbauprojekte A 66, A45 und Bundesbahnausbaustrecke ABS 5 das „Kompensationskonzept Kinzig“ im Rahmen einer Steuerungsgruppe erstellt und Kompensationsmaßnahmen im Main-Kinzig-Kreis umgesetzt. Eine ähnliche Vorgehensweise sollte auch im Rahmen der Aus- und Neubaustrecke Hanau – Würzburg/Fulda umgesetzt werden“, meinen die Sozialdemokraten im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises und hoffen auf eine breite Zustimmung des Plenums zum Antrag.

 

28.11.2017 in Landkreis

Lärmschutzregelungen der Neubaurichtlinien müssen auch für bestehende Bahntrasse gelten

 

Bahnstrecke Hanau-Fulda: Lärmschutzregelungen der Neubaurichtlinien müssen auch für bestehende Bahntrasse gelten

Einen entsprechenden Antrag dazu stellt die SPD Kreistagsfraktion zur Kreistagssitzung am 1. Dezember
 

 

„Die Bahnstrecke zwischen Hanau und Fulda ist eine der wichtigsten aber auch eine der am stärksten befahrenen Bahnstrecken Deutschlands. Das Projekt für die Ausbau-/Neubaustrecke Hanau-Fulda/Würzburg ist von großer Bedeutung für die Region, um den bestehenden Engpass aufzulösen, die Kapazitäten beispielsweise für die tausenden Berufspendler zu erhöhen und gleichzeitig die Fahrzeiten zu verkürzen. Die Auswirkungen für Mensch und Umwelt müssen dennoch möglichst gering sein“, macht Stefan Ziegler, Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion im Ausschuss Wirtschaft, Energie, Verkehr und Umwelt im Main-Kinzig-Kreis deutlich. 

Die sogenannten „Neubaurichtlinien“ im Hinblick auf den Lärmschutz, die inzwischen deutlich umfangreicher sind, dürfen nach Auffassung der SPD im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises allerdings nicht nur für die neue Trassenführung, sondern müssen auch für die derzeitige Bestandsstrecke gelten. Gemäß eines gültigen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts sei der Begriff des „erheblichen baulichen Eingriffs“ auch dahingehend auszulegen, dass ein derartiger Eingriff immer dann anzunehmen ist, wenn durch die Baumaßnahme die Leistungsfähigkeit des Verkehrsweges erhöht wird. Anhaltspunkte hierfür sind eine Zunahme des Verkehrs, eine Erhöhung der Streckenkapazität sowie der Streckengeschwindigkeit.

„Diese Ziele werden mit dem Projekt der Ausbau-/Neubaustrecke Hanau-Fulda/Würzburg sowohl auf der neuen, als auch auf der bereits bestehenden Trasse verfolgt. Die Regelungen der Neubaurichtlinien im Hinblick auf aktive und passive Schallschutzmaßnahmen müssen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger deshalb auch für die bereits bestehende Trassenführung als gültig erklärt werden. Ziel ist es hier, größtmöglichen Lärmschutz durch entsprechende Nachrüstungen an den Bestandsstrecken zu erreichen“, fordern Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Ausschussmitglied Stefan Ziegler.

 

25.11.2017 in Landkreis

SPD will sachlichen und soliden Kurs bei Haushaltsberatungen fortsetzen

 

SPD will sachlichen und soliden Kurs bei Haushaltsberatungen fortsetzen

Klare Perspektiven für Finanzplanung 2018
 

 

Die SPD-Fraktion im Kreistag bewertet den von Landrat und Finanzdezernent Thorsten Stolz vorgelegten Haushaltsentwurf 2018 als „ein Zahlenwerk mit Augenmaß und klaren Perspektiven“. Die Ausrichtung auf Konsolidierung, Investition und Entlastung der Kommunen spiegelt eine ausgewogene Finanzpolitik wider, die in vollem Umfang von den Sozialdemokraten bei der Abstimmung am 15. Dezember mit getragen werde.

„Der Haushaltsentwurf zeigt konkrete Perspektiven für die Entwicklung unseres Landkreises auf“, lobt Fraktionsvorsitzender Klaus Schejna die Planungen für das kommende Jahr. Bei aller Freude über die gute Finanzentwicklung sei hier eine sachliche und solide Arbeit gefordert. 

Als konsequente Fortsetzung des bewährten Weges betrachtet die SPD die Schwerpunktsetzung für die Bereiche Schule und Bildung, Ausbau der Schulkinderbetreuung sowie Investitionen in die medizinische Versorgung. Wichtig sei darüber hinaus die Stärkung des ländlichen Raums sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in den wachsenden Städten und Gemeinden. „Es ist ein überzeugendes Signal des Schulträgers, wenn in den nächsten drei Jahren insgesamt 85 Millionen Euro in Bildung investiert werden“, sagt Klaus Schejna. 

Wie der Faktionsvorsitzende ankündigt, werde die SPD mit haushaltswirksamen Anträgen sehr zurückhaltend sein und den eingeschlagenen Kurs in der Finanzpolitik halten: Konsolidierung fortsetzen, Städte und Gemeinden entlasten, in den Ausbau und den Erhalt der Infrastruktur investieren. 

Der Haushaltsentwurf 2018 mache deutlich, dass der Main-Kinzig-Kreis in guten Händen ist. Die wachsende Wirtschaftskraft, steigende Bevölkerungszahlen und der enorme Zuwachs im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze seinen klare Indizien, dass der Main-Kinzig-Kreis auf Erfolgskurs ist. Auch die neue Qualität in der Tourismusförderung zahle sich aus und sorge für positive Schlagzeilen. „Es ist die Aufgabe der Politik, den Spagat zwischen gesellschaftlichem Zusammenhalt, kommunaler Daseinsvorsorge und wirtschaftlichem Wachstum zu organisieren“, beschreibt Schejna eine wesentliche Herausforderung. Daher sei für die SPD die Einflussnahme auf die Ausrichtung der kreiseigenen Gesellschaften und Betriebe ein zentrales Thema und ein Merkmal für verantwortliches Handeln. 

„Mit einer starken SPD sowie Landrat Thorsten Stolz und Vizelandrätin Susanne Simmler wird es keine Privatisierung kreiseigener Gesellschaften und Betriebe geben“, lautet das eindeutige Credo der größten Fraktion im Kreistag. Darüber hinaus braucht es Ideen wie das Förderprogramm Ländlicher Raum, um dem demographischen Wandel aktiv zu begegnen. 

Heute könne auf ein gutes Fundament aufgebaut werden, das der ehemalige Landrat und Finanzdezernent Erich Pipa gelegt hat. Es sei ein großer Erfolg dieser soliden Haushaltspolitik der vergangenen Jahre, dass der Main-Kinzig-Kreis hier nun wieder eigene Schwerpunkt setzen könne, so die positive Bilanz mit Blick auf die Einschränkungen durch den so genannten „Schutzschirm“. Neben der langfristigen Entschuldung konnten seit 2014 die Kassenkredite um 78 Millionen Euro gesenkt werden. 

Mit Blick auf die jüngsten Presseerklärungen zeigt sich die SPD-Fraktion erfreut, dass auch die Kreis-CDU Zustimmung zum vorgelegten Haushaltsplanentwurf signalisiert hat.

 

20.11.2017 in Landkreis

SPD Main-Kinzig gratuliert Landrat a.D. Erich Pipa zur Verleihung des hessischen Verdienstordens

 

SPD Main-Kinzig gratuliert Landrat a.D. Erich Pipa zur Verleihung des hessischen Verdienstordens

Langjähriger Landrat in Wiesbaden ausgezeichnet
 

Bei der diesjährigen Jahrestagung des Hessischen Landkreistages wurde der ehemalige Landrat des Main-Kinzig-Kreises Erich Pipa vom Hessischen Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet. Im Namen der SPD-Main-Kinzig gratuliert nun auch der Vorsitzende Christoph Degen: „Wir freuen uns sehr, dass Erich Pipa für seine Leistung nun auch auf dieser Ebene eine weitere Auszeichnung erhalten hat“. Bereits 2015 wurde Pipa mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Ordensstufe „Verdienstkreuz am Bande“ ausgezeichnet und bekam im Mai diesen Jahres die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD, verliehen. „Erich Pipa hat sich in über 50 Jahren als Sozialdemokrat tatkräftig für die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis eingesetzt. Insbesondere sein Einsatz für Langzeitarbeitslose und sein Lieblingsprojekt Breitbandausbau haben ihn weit über die Grenzen unseres Kreises hinaus bekannt gemacht“, so Degen weiter. „Auch als Landkreistagspräsident hat er sich mutig und engagiert für die Menschen in Hessen eingesetzt und sich für die kommunale Familie stark gemacht. Für diese bemerkenswerte Leistung gebührt ihm unser aller Dank und Anerkennung“, so Degen abschließend.

 

19.11.2017 in Landkreis

SPD-Fraktion schlägt Carsten Ullrich als Nachfolger für den verstorbenen Rainer Krätschmer vor

 

SPD-Fraktion schlägt Carsten Ullrich als Nachfolger für den verstorbenen Rainer Krätschmer vor

Sinntaler Bürgermeister soll neuer Vorsitzender des Kreistages im Main-Kinzig-Kreis werden
 

 

In ihrer diesjährigen Herbstklausur Anfang November mussten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auch mit der Nachfolge für den im Oktober verstorbenen Rainer Krätschmer beschäftigen. „Es fiel uns allen sehr schwer, uns mit organisatorischen Abläufen für die Neubesetzung der Gremien zu beschäftigen, in denen unser viel zu früh verstorbener Freund Rainer Krätschmer vertreten war. Er fehlt uns einfach sehr“, meint Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. 

Dennoch müsse nach vorne geschaut werden. „Das wäre auch in seinem Sinne gewesen“, sind sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion sicher. Als größte Fraktion im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises haben die Sozialdemokraten das Vorschlagsrecht für den Parlamentsvorsitz, den Rainer Krätschmer seit der Kommunalwahl im Jahr 2011 ausfüllte. Der Fraktionsvorstand schlug den Fraktionsmitgliedern einstimmig Carsten Ullrich, Bürgermeister der Gemeinde Sinntal, als geeigneten Nachfolger für den Parlamentsvorsitz vor. Nach einer kurzen Aussprache und einheitlicher Zustimmung für den Vorschlag des Fraktionsvorstandes, wurde Carsten Ullrich einstimmig für die Wahl in der Dezembersitzung des Kreistages nominiert.

 

19.11.2017 in Landkreis

85 Millionen Investitionen in die Schulen im Main-Kinzig-Kreis in den nächsten 3 Jahren

 

85 Millionen Investitionen in die Schulen im Main-Kinzig-Kreis in den nächsten 3 Jahren

Herbstklausur der SPD-Kreistagsfraktion befasst sich mit dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2018
 
+Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler zusammen mit der SPD-Kreistagsfraktion bei der Herbstklausur in Bad Soden-Salmünster

 

Zu einer zweitägigen Arbeitsklausur trafen sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion mit Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler am vergangenen Wochenende in Bad Soden-Salmünster. Im Fokus stand der Haushaltsentwurf für das Jahr 2018, der am 3. November in den Kreistag eingebracht wurde und über den das Kreisparlament am 15. Dezember beschließen soll. Es handelt sich hierbei um ein Zahlenwerk mit einem Gesamtvolumen von rund 600 Millionen Euro. 

„Wir haben uns eine anspruchsvolle Agenda erstellt und konzentriert gearbeitet“, berichtet Klaus Schejna, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Kreistag. Neben dem Haushalt standen die Infrastruktur des Kreises mit Schulen, Straßen aber auch im Bereich Tourismus sowie eine Vorstellung des neu aufgelegten Förderprogrammes „Ländlicher Raum“ und die medizinische und pflegerische Versorgung im Landkreis auf der Tagesordnung. 

Die Fraktionsmitglieder wurden aus erster Hand informiert. Uwe Bretthauer, Amtsleiter im Referat Finanz- und Rechnungswesen, stellte den SPD-Kreispolitikern die Eckdaten des Haushaltsentwurfes für das Jahr 2018 vor. „In den Jahren 2018, 2019 und 2020 werden gut 85 Millionen Euro in die rund 100 Schulen in Trägerschaft des Main-Kinzig-Kreises investiert. Es handelt sich hierbei sowohl um kreiseigene Investitionsmittel als auch um Mittel aus dem Kommunalen Investitions-Programm des Bundes KIP II“, erklärt Uta Böckel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion. „Damit setzen wir ein deutliches Zeichen, welchen Stellenwert Bildung für uns im Main-Kinzig-Kreis hat. Jede Schule, die sich auf den Weg in Richtung Ganztagsschule begibt, ein Profil für die Betreuung am Nachmittag anstrebt oder den Beschluss fasst, sich am Pakt für den Nachmittag zu beteiligen, kann auf die Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises als Schulträger bauen“, versichert Landrat und Finanzdezernent Thorsten Stolz. Joachim Peter, Amtsleiter für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, gab den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einen Überblick über die Priorisierung der Schulen, in denen im Haushaltsjahr 2018 investiert wird. 

Am Samstag gab Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der Tourismus und Marketing GmbH, einen Einblick in die positive Entwicklung im Bereich Tourismus im Main-Kinzig-Kreis. Vernetzung über die Kreisgrenzen hinweg wird hierbei in den Fokus gestellt, um die touristischen Attraktionen der Region prominenter zu machen. 

Den Abschluss bildeten Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, der einen Ausblick auf die weiteren geplanten Entwicklungen der beiden kommunalen Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern gab und Klaus Pichl, Vorstand des Kommunalen Centers für Arbeit für den Bereich Soziales, der die pflegerische Versorgung der Menschen im Landkreis in den kreiseigenen Alten- und Pflegezentren in den Mittelpunkt rückte. Dabei wurde deutlich, welche Veränderungen in Bezug auf die Art der Betreuung neue Herausforderungen für die kommunalen Einrichtungen bedeuten. 

Neben regen inhaltlichen Diskussionen und konstruktiven Impulsen seitens der Fraktionsmitglieder, kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Nach zwei konstruktiven Klausurtagen fasst Klaus Schejna zusammen: „Wir sind ein hochmotiviertes Team und arbeiten Hand in Hand mit der Kreisspitze für eine gute Zukunft unserer Region und die Menschen im Main-Kinzig-Kreis“. 

 

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19.02.2018, 20:00 Uhr Gemeindevertretersitzung
Tagesordnung 1. Genehmigung der Niederschrift 2. Mitteilung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung …

27.02.2018, 20:00 Uhr Ortsbeiratssitzung Hellstein
Tagesordung 1. Genehmigung der Niederschrift 2. Geschwindigkeitsbegrenzung Ortsdurchfahrt 3. …

03.03.2018, 13:00 Uhr "Vitale Treffpunkte"

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