2018-06-09

SPD-Brachttal fordert Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Brachttal

SPD-Brachttal fordert

Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Brachttal 

Der Unmut und die Unsicherheit der Bürger und Bürgerinnen zur Zukunft der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum, speziell in der Gemeinde Brachttal sind emotional kaum noch zu überbieten.

Das zeigte kürzlich der Besuch zahlreicher enttäuschter Brachttaler Bürger in einer öffentlichen Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Brachttal in Neuenschmidten. Danach trat die SPD Fraktion sofort mit Nachdruck an die „Kassenärztliche Vereinigung“ (KV) heran.

In einem formellen Antwortschreiben erklärte die Kassenärztliche Vereinigung“ (KV), dass Brachttals Versorgung mit Allgemeinmedizinern, im Gesamtversorgungs-bereich Bad Soden/Salmünster, Birstein und Wächtersbach zu 100,10% statistisch abgedeckt sei (Stand 01.10.2017).

Realistisch fühlen die Brachttaler Bürger und Bürgerinnen aber nicht mal einen Bruchtteil davon. Im Gegenteil, endlose Terminfenster, lange Wege, lange Wartezeiten, überfüllte Praxen und schlechte öffentliche Nahverkehrsanbindung überfordern die Geduld und die Kraft der Menschen. Zuzahlungen und übertriebener Formalismus der gesetzlichen Krankenkassen lassen viele Senioren, die ein Leben lang Beiträge einbezahlen, schlicht resignieren.

Aber dem statistisch formellen Antwortbrief der „Kassenärztliche Vereinigung“ (KV) war auch eine positive Information für die Menschen Brachttals zu entnehmen. Die Niederlassung von 2,5 Ärzten sei möglich.

Aus diesem Grund fordert die SPD Brachttal den Gemeindevorstand zum schnellen Handeln auf!

Der Gemeindevorstand sollte jetzt Anreizrahmenbedingungen der ärztlichen Versorgung für die nächsten zwanzig Jahre schaffen sonst wird das landschaftlich schöne Brachttal zur medizinschen Außenstelle infrastrukturstarker Nachbarkommunen und in seiner Entwicklung sowie im Zuzug junger Familien ausgebremst.

Eine entsprechend notwendige Machbarkeitsstudie zu einem Ärztehaus/oder Zentrum- Brachttal ist über die Gemeinde zu beauftragen. Dabei müssten aus SPD-Sicht folgende Kriterien besonders im Focus stehen, alternativ betrachtet und entsprechend wirtschaftlich bewertet werden.

Eine Kombination aus Arzt-Wohnung-Praxis mit festem Mietvertrag über mindestens 10 Jahre als Anreiz für eine Niederlassung. Die direkte barrierefreie Anbindung bzw. Nähe zum öffentlichen Nahverkehr/Haltestelle ist zu favorisieren. Ausreichende Parkflächen müssen vorhanden sein. Medizinische Synergien durch mögliche Einbindung von Apotheken und Therapiezentren sind zu untersuchen, das spart Wege, Energie und Zeit.

Diese Argumente stehen als starke Forderung der SPD an den Gemeindevorstand Brachttals. Werden Sie jetzt aktiv um Brachttal für die Zukunft stark und wieder infrastrukturell attraktiv zu machen.

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