Kinder- und Jugendarbeit

Zu einer starken Gemeinde gehört auch eine starke Jugendarbeit, denn Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Um diese Arbeit nachhaltig erfolgreich in unserer Gemeinde zu etablieren, fordern wir die Schaffung der Stelle eines hauptamtlichen Kinder- und Jugendbeauftragten. Dieser soll als Anlaufstelle für Kinder- und Jugendliche agieren, die aktuelle Arbeitsgruppe zur kinder- und jugendfreundlichen Kommune koordinieren und konkrete Maßnahmen umsetzen.

 

Presse

Pressemitteilung zu unserem Debattencamp vom 10.02.2021

 

Brachttaler SPD: „Kinder und Jugendliche brauchen eine Anlaufstelle“

Im Format des „Debattencamps“ diskutiert die Brachttaler SPD wöchentlich per Videokonferenz ein für die Gemeinde wichtiges Thema. Diesmal ging es um die “Kinderfreundliche Kommune“.
Der Schutz, die Förderung sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Brachttal muss, so die einhellige Meinung, dringend umgesetzt werden. Die Geschäftsordnung der Gemeindevertretung sieht einen Kinder- und Jugendbeirat vor.  Aber warum steht das Projekt seit Oktober 2019 still?
Im April 2019 beschloss die Gemeindevertretung einen Arbeitskreis zu gründen. Dieser tagte 2019 in 3 Sitzungen (die GNZ berichtete). Die daraus gebildeten Arbeitsgruppen arbeiteten in wochenlanger Arbeit wichtige Ergebnisse heraus. Aktuell gibt es keine Planungen zur Wiederaufnahme der Arbeit oder zur Umsetzung der vorhandenen Ergebnisse. Dazu Volker Lemcke, SPD-Spitzenkandidat zur Kommunalwahl und Mitglied des Arbeitskreises: „Es wäre von Anfang an sinnvoll gewesen, sich am Programm des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ zu beteiligen. Dahinter stehen Unicef und das Deutsche Kinderhilfswerk. Dieses Programm läuft bundesweit bereits in 35 Städten und Gemeinden, ist gut strukturiert, man bekommt jede Menge Unterstützung und hat zudem die Chance auf EU-Fördergelder. Stattdessen hat Brachttal sich entschieden, einen eigenen Weg zu gehen, der nun seit knapp 1,5 Jahren hängt“.

Neben der Wiederaufnahme der Planungen zur kinderfreundlichen Kommune, entweder mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung oder auf eigene Faust, strebt die Brachttaler SPD kurzfristig bessere Bedingungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien an. Dazu SPD-Gemeindevertreter Gerhard Gleis: „Kinder und Jugendliche sowie Eltern brauchen einen lokalen Ansprechpartner, an den sie sich bei Problemen wenden können. So einen Ansprechpartner oder einen Ort gibt es in Brachttal nicht! Die Stelle eines Kinder- und Jugendbeauftragten für Brachttal zu schaffen ist der richtige Weg.“
Besonders jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie wird deutlich, wie wichtig so eine Anlaufstelle ist, so die Brachttaler SPD weiter. Beatrix Schmidt-Stieler, SPD-Kandidatin zur Kommunalwahl: “Kinder und Jugendliche leiden sehr unter den Einschränkungen. Sie können nicht in die Schule, keine Freunde treffen, das Vereinsleben steht still. Wohin sollen Sie sich wenden, wenn es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommt und Sie einen Ansprechpartner außerhalb des Elternhauses brauchen?“
Viele Eltern sind durch die Pandemie an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit gekommen. Kinderbetreuung, Arbeiten, Homeschooling, finanzielle Sorgen durch Kurzarbeit, all dies führt zu Spannungen in den Familien. Auch Eltern benötigen jemanden, an den sie sich wenden können, wenn sich die Spannungen innerhalb der Familien nicht lösen lassen.
Herbert Woratschek, SPD Kandidat zur Kommunalwahl: „Für Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung für Kinder, Eltern und Jugendliche gibt es andernorts Fördergelder. Ein Kinder- und Jugendbeauftragter könnte zudem den Arbeitskreis koordinieren. Dann wären die unzähligen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Helfer im Arbeitskreis auch nicht verloren“.
Zusammenfassend hält das SPD-Debattencamp fest: Die ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde darf nicht durch Untätigkeit entwertet werden. Deshalb wird die Brachttaler SPD dieses Thema zeitnah in das Brachttaler Gemeindeparlament einbringen.

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