Gemeindeschwester 2.0 für den Main-Kinzig-Kreis

Veröffentlicht am 28.10.2018 in Landkreis

Gemeindeschwester 2.0 für den Main-Kinzig-Kreis

Zur Kreistagssitzung am 2. November stellt die Kreiskoalition einen Antrag, mit dem der Kreisausschuss gebeten wird, sich um eine Förderung im Rahmen des Landesprojektes „Gemeindeschwester 2.0“ zu bewerben

Aus Mitteln der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ stellt die Landesregierung in den Jahren 2018 und 2019 jährlich 1,85 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Hausarztpraxen und Kommunen, die entsprechend qualifizierte Gemeindeschwestern beschäftigen wollen.

„Mit unseren kreiseigenen teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sind wir im Main-Kinzig Kreis sehr gut aufgestellt“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Kreistag, Klaus Schejna. „Darüber hinaus möchten wir auch denjenigen älteren Menschen, die nicht pflegebedürftig sind und noch in den eigenen vier Wänden wohnen können, Unterstützung anbieten. Gemeindeschwestern erfüllen genau diese Aufgabe“, so Schejna.

„Gemeindeschwestern sollen Informationen geben und beraten zu Möglichkeiten, wie der Alltag erleichtert werden kann. Dabei geht es auch um die Stärkung und Förderung von Nachbarschaften. Ebenso dienen sie als Ansprechpartnerinnen bei der Beratung und Vermittlung zu Fragen der Gesundheit und Hauswirtschaft. Sie können dabei Menschen, die Hilfe benötigen, stärken und ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern. Als Beraterinnen können sie ebenso dabei unterstützen, wenn es darum geht, so lange wie möglich in vertrauter Umgebung bleiben zu können“, führt die Vorsitzende des Kreissozialausschusses, Jutta Straub, weiter aus.

Die Gemeindeschwestern sollen nach Ansicht der SPD-Kreistagsfraktion bereits bestehende Angebote ergänzen, indem sie über passende und verfügbare Angebote, beispielsweise die Pflegestützpunkte im Main-Kinzig-Kreis, beraten und vermitteln können.

„Wir bitten deshalb den Kreisausschuss mit unserem Antrag, ein Konzept für die ländlichen Regionen unseres Landkreises zu erarbeiten, um sich beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration für eine Förderung im Rahmen des Projektes ‚Gemeindeschwester 2.0‘ zu bewerben“, so Schejna und Straub abschließend.

 
 

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