Gemeinsames Votum des Landtags zum Bahnlärm im Mittelrheintal

Veröffentlicht am 10.05.2019 in Landespolitik

Gemeinsames Votum des Landtags zum Bahnlärm im Mittelrheintal

Bild: Angelika Aschenbach

Der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr hat abschließend für den Hessischen Landtag einen Antrag zum Bahnlärm im Mittelrheintal beschlossen. Darin fordert der Landtag unter anderem eine Alternativtrasse zur Entlastung des Mittelrheintals und die schnelle Implementierung von bereits vereinbarten Schallschutzmaßnahmen auf der Strecke.

„Ich bin sehr froh, dass der Landtag dieses deutliche Votum gefällt hat. In der Debatte habe ich noch einmal klargemacht, dass es zur Möglichkeit der Realisierung einer Alternativtrasse und der seit langem angekündigten Machbarkeitsstudie unbedingt notwendig ist, Veränderungen bei den Bewertungskriterien vorzunehmen. Statt der erwarteten Zugleistungen im Jahr 2030 muss viel mehr auf die Kapazität der Güterverkehrsstrecke im realen Fahrbetrieb abgestellt werden. Außerdem müssen in die Nutzen-Kosten-Untersuchung auch die Wertansätze zur Bewertung von Geräuschbelastungen deutlich erhöht werden und die Bewertung muss mit einbeziehen, dass sich die Bundesrepublik international zur Ertüchtigung des Bahnkorridors verpflichtet hat“, so Marius Weiß, SPD-Landtagsabgeordneter aus dem Rheingau-Taunus-Kreis.

„Das Thema ist für die Betroffenen seit vielen Jahren sehr aktuell und die zahlreichen Bürgerinitiativen aus der Region zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger hier eine Veränderung erreichen möchten. Es hat mich daher besonders gefreut, dass wir zu der entsprechenden Sitzung auch zahlreiche Vertreter dieser Aktionsgemeinschaften, sowie den Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Frank Kilian, begrüßen konnten“, so Weiß.

„Es ist gut, dass es gelungen ist, einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP zu verfassen, den der Landtag einstimmig befürwortet hat. Ziel dieses Antrages soll eine spürbare Entlastung der Menschen in dieser Region von den Emissionen sein, die der anhaltende Schienenverkehr verursacht. Dafür wird sich die SPD auch in der Zukunft auf allen politischen Ebenen einsetzen“.

 
 

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